Machen Sie mit und reichen Ihren Slogan ein!
Berlin/München - 28.03.2017
Die Bundesingenieurkammer warnt erneut vor einer Abschaffung der verbindlichen Mindest- und Höchstsätze der Honorar- und Gebührenordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). „Ein Wegfall des Preisrahmens, den die HOAI vorgibt, würde die Qualität beim Planen und Bauen massiv gefährden. Das wiederum hätte vor allem Auswirkungen für die Verbraucher“, betonte der Präsident der Bundesingenieurkammer, Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer.
Gemeinsam mit der Bundesingenieurkammer ruft die Bayerische
Ingenieurekammer-Bau mit der HOAI-Kampagnenseite alle Planer auf, sich
für den Erhalt der HOAI stark zu machen. So können zum Beispiel
entsprechende Banner von der Kampagnenseite heruntergeladen und für den
eigenen Webauftritt verwendet oder über die sozialen Netzwerke
verbreitet werden.
► http://hoai.news/
Wir freuen uns, wenn Sie aktiv dazu beitragen, dass die HOAI erhalten
bleibt!
Haben Sie Vorschläge für weitere Slogans, die kurz und prägnant
auf den Punkt bringen, weshalb die HOAI unverzichtbar ist? Oder ein passendes Zitat, das wir auf dieser Seite publizieren sollten?
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Die Europäische Kommission hatte am 17. November 2016 verkündet, Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof wegen des Festhaltens an den Mindest- und Höchstsätzen der HOAI zu verklagen. Aus Sicht der Bundesingenieurkammer rüttelt die Kommission damit an einem weiteren Grundpfeiler des bewährten Systems der Freien Berufe. Die Bundesingenieurkammer appelliert daher auch an die Bundesregierung, sich weiterhin für den Erhalt der HOAI einzusetzen.
Anlässlich des Parlamentarischen Abends der
Bundesingenieurkammer am 14.02.2017 in Berlin unterstrich auch
Staatssekretär Gunther Adler (BMUB) die Wichtigkeit der HOAI und
betonte: „Das Bundesbauministerium setzt sich für den Erhalt und
Fortbestand der HOAI ein.“ Denn, so Adler: „Das Bauwesen ist ein
Schwergewicht unserer Volkswirtschaft. Es ist eine hoch innovative
Branche und Problemlöser für zentrale gesellschaftliche
Herausforderungen.“
Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer führte weiter aus: „Jeder weiß, dass für einen zu niedrigen Preis keine hinreichende Qualität geliefert werden kann – das gilt auch für Ingenieurleistungen. Daher befürchten wir, dass nach einem Wegfall der Mindestätze der HOAI nur noch der Preis darüber entscheidet, was bzw. wie geplant und gebaut wird. Die Qualität wäre dann zweitrangig. Wer beim Planen spart, zahlt hinterher beim Bauen drauf“, begründet Dipl.-Ing. Hans-Ullrich Kammeyer die Initiative der Bundesingenieurkammer.
(Quelle: Bundesingenieurkammer)
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