29.04.2003
München (29.04.03) Mit 1,2 Millionen Euro hat das Bayerische Wirtschaftsministerium im vergangenen Jahr die wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit mit Entwicklungs- und Schwellenländern in Asien, Lateinamerika und Afrika unterstützt. Die staatlichen Fördermittel gingen an Organisationen wie InWEnt (Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH), die Management Akademie München International, die Hanns-Seidel-Stiftung sowie Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern und Universitäten. Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu bezeichnete die Förderung als wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in diesen Ländern, von der kurz über lang auch die Wirtschaft im Freistaat profitiere.
Unterstützt wurden v.a. Management- und Fortbildungsprogramme für Führungskräfte und Spezialisten aus China, Brasilien und Mexiko. Diese hatten die Möglichkeit, während ihres Aufenthalts in Bayern wirtschaftliche und technische Erfahrung zu sammeln. Die Schwerpunkte lagen im betrieblichen und kommunalen Umweltschutz, in der Energieerzeugung und –einsparung sowie in der Umstrukturierung und Privatisierung von Staatsbetrieben
"Mehr Arbeit und Wohlstand und bessere internationale Konkurrenzfähigkeit der heimischen Unternehmen in den Entwicklungs- und Schwellenländern können nur durch vertiefte wirtschaftliche Beziehungen zu erfolgreichen Industrieländern und –regionen wie Bayern mit seinen vielen erfolgreich im Ausland operierenden Unternehmen erzielt werden. Bayern gibt Hilfe zur Selbsthilfe, um in Entwicklungsländern den Aufbau marktwirtschaftlicher Wirtschaftssysteme zu stärken", erklärte Wiesheu. Bayern konzentriere seine Entwicklungspolitik auf bestimmte Bereiche wie die berufliche Fortbildung, denn Investitionen in Humankapital verspreche langfristig den nachhaltigsten Erfolg, so der Minister.
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