Außenwirtschaftsoffensive „Weltweit aktiv“

05.06.2003

Berlin (05.06.03)Das Bundeskabinett hat gestern die Außenwirtschaftsoffensive für mehr Wachstum und Beschäftigung "Weltweit aktiv" beschlossen. Damit soll der gesteigerten Bedeutung der deutschen Außenwirtschaft Rechnung getragen werden. Die Offensive richtet sich v.a. an kleine und mittlere Unternehmen.Mit der Außenwirtschaftsoffensive wird eine weitere Maßnahme im Rahmen der "Agenda 2010" umgesetzt.

Die Außenwirtschaftsoffensive will den Standort Deutschland für ausländische Investoren interessant machen und erhalten und dabei die Möglichkeiten der Globalisierung für deutsche Unternehmen nutzen. Mit dem Maßnahmenpaket "Weltweit aktiv" unterstützt die Bundesregierung die Eigeninitiative der Unternehmen und hilft v.a. kleinen und mittleren Unternehmen sowie Freiberuflern bei der Erschließung ausländischer Märkte.

"Die weltwirtschaftliche Konkurrenz verschärft sich, in Deutschland hängt heute jeder fünfte Arbeitsplatz - in der Industrie sogar jeder dritte - am Export", unterstrich Clement in Berlin. Im Zusammenhang mit der Osterweiterung der EU, der Öffnung neuer Wachstumsmärkte - etwa China
- und der Chancen, die das Internet biete, werde die Exportwirtschaft künftig an Bedeutung noch zunehmen.

Hermes-Deckungen für Exporte, Investitionsgarantien und Auslandsmesseförderung sind Bestandteile der Außenwirtschaftsförderung, die eine tragende Säule der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ist. Mit der Außenwirtschaftsoffensive soll gleichzeitig die Mittelstandsinitiative nachdrücklich unterstützt werden.

Die zehn Punkte von "Weltweit aktiv"

Im Einzelnen besteht die Außenwirtschaftsoffensive "Weltweit aktiv" aus zehn Punkten und umfasst damit den gesamten Bereich der Außenwirtschaftspolitik mit Ausnahme der Exportkontrolle:

* WTO-Runde (Welthandelsorganisation) erfolgreich abschließen
* Zollabwicklung in der EU und weltweit entbürokratisieren
* Netz der Auslandshandelskammern stärken
* Weltweites Korrespondentennetz der Bundesagentur für
Außenwirtschaft erweitern und so ihr Informationsangebot
verbessern
* Auslandsmesseförderung noch stärker auf Belange des
Mittelstandes ausrichten
* Exportbürgschaften und Investitionsgarantien noch leichter
zugänglich machen
* Weltweite Vermarktung innovativer und umweltfreundlicher
Technologien unterstützen
* Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft in der
Entwicklungszusammenarbeit weiter ausbauen
* Werbung für den Standort Deutschland neu organisieren -
Einrichtung der Bundesgesellschaft "Invest in Germany GmbH"
* Politische Flankierung des Auslandsengagements einzelner
Unternehmen ausbauen und Auslandsreisen besser koordinieren

 

 

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