Bayern unterstützt Umweltunternehmen im China-Geschäft / Bewerbungen ab sofort möglich

21.09.2004

München (21.09.04) - Das Bayerische Wirtschaftsministerium fördert ab sofort mittelständische Umwelt-Unternehmen, die auf dem chinesischen Markt in den Bereichen Energie- und Umwelttechnologie Fuß fassen wollen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Olympiade 2008 in Peking und der Expo 2010 in Shanghai sieht Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu gute Chancen für bayerische Unternehmen: "Umwelt- und Energiefragen werden in China zunehmend erörtert. Unsere Unternehmen verfügen in diesen Bereichen über ein beachtliches Potential. Das bieten wir gerne an." Die Bayerische Staatsregierung stellt hierfür Mittel aus der High-Tech-Offensive bereit.

Themen, die in China vor dem Hintergrund der anstehenden Großereignisse derzeit verstärkt diskutiert werden sind Wasserknappheit, Wasser- und Luftverschmutzung, Abfallentsorgung sowie Energiegewinnung und -einsatz. Das bedeute für bayerische Unternehmen eine gute Chance, in den Markt einzusteigen, erklärte der Minister. Wiesheu:„Gerade der Markteinstieg ist nicht immer leicht. Mit unserer Förderung erleichtern wir dies den Unternehmen."

Die Bayerischen Ausfuhren nach China sind im vergangenen Jahr um fast 60 Prozent gestiegen und haben ein Volumen von 4 Milliarden Euro erreicht. Waren in der gleichen Größenordnung werden nach Bayern eingeführt. Seit 2002 ist China Bayerns wichtigster Handelspartner in Asien.

Für die Energie und Umweltinitiative Bayern-China wurden fünf Spezialisten identifiziert, die neben ihrem Büro in Deutschland auch eine eigene Niederlassung im "Reich der Mitte" unterhalten und dadurch eine wichtige Brückenfunktion übernehmen können. Unterstützung bietet das Programm bei Werbemaßnahmen zum Einstieg in den Markt, bei der Vermittlung von Geschäftskontakten sowie bei konkreten Fragen, die sich in der Praxis vor Ort ergeben, wie Fragen zur Produktzertifizierung. Zielregionen sind zunächst die Städte Peking und Shanghai sowie die bayerischen Partnerprovinzen Shandong und Guangdong.

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag hat unter Federführung der IHK Nürnberg für Mittelfranken das Programm konzipiert, unterstützt von Bayern International und Bayern Innovativ.

Ansprechpartner finden interessierte Unternehmen bei allen bayerischen Industrie- und Handelskammern.

Weitere Informationen: www.baikum.de

 

 

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