24.02.2005
MÜNCHEN (24.02.05) - Bayern ist für japanische Firmen der ideale Standort für das Europa-Geschäft. 18 Unternehmen aus Japan wählten 2004 Bayern als neuen Standort, sieben bereits ansässige Firmen aus Nippon tätigten Erweiterungsinvestitionen. Bayerns Wirtschaftsminister Otto Wiesheu bezeichnete beim diesjährigen Treffen der japanischen Unternehmen im Freistaat 2004 als "japanisches Jahr in der bayerischen Ansiedlungspolitik". "Unsere Marketing-Strategie geht auf. Bayern bietet für japanische Firmen ideale Voraussetzungen für die Ansiedlung in Europa", freute sich der Minister.
Gerade durch die EU-Osterweiterung sei der Standort Bayern für Japan noch interessanter geworden. Darüber hinaus spielen nach Aussage Wiesheus die Sicherheit, das kulturelle Angebot,
die attraktive Landschaft sowie die renommierte Japanische Internationale Schule in München eine große Rolle bei der Entscheidung, nach Bayern zu kommen. Bayern ist für Japaner als Firmen-, Arbeits- und Hochschulstandort äußerst attraktiv. Mittlerweile leben im Freistaat rund 5.000 Bürger aus Japan. Die Zahl der japanischen Niederlassungen in Bayern beträgt rund 200. Von den letztjährigen Neuansiedlungen entfielen zehn auf München, zwei auf Nürnberg, zwei auf Gauting sowie je eine auf Hallbergmoos, Haar, Ingolstadt und Valley. Die neuangesiedelten Firmen stammen hauptsächlich aus der Automotive-Branche, wie z.B. Koyo Seiko, aber auch aus dem Bereich "Optische Technologie" wie z.B. Sumita Optical Glass.Japan gehört für Bayern darüber hinaus zu den zehn wichtigsten Handelspartnern weltweit. In den ersten elf Monaten 2004 hat das Japan-Geschäft einen bemerkenswerten Zuwachs erlebt: Gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahmen die Importe um 21,6 Prozent, die Exporte um 16,2 Prozent zu. Minister Wiesheu rechnet für 2004 beim bayerisch-japanischen Handelsvolumen mit einem neuen Rekordergebnis in Höhe von circa 5,7 Milliarden Euro nach rund 5 Milliarden Euro 2003.
Als zusätzlichen Service für die japanische Gemeinschaft in Bayern bietet das Bayerische Wirtschaftsministerium die Informationsplattform www.japan-in-bayern.de an.
Mit rund 300.000 Besuchern seit der Online-Schaltung November 2002 hat sie sehr große Resonanz gefunden. Etabliert hat sich auch die Vortragsreihe "Japan in Bayern: Wirtschaftsthemen aktuell", die als weiterer Service zweimal jährlich stattfindet. Die Homepage www.invest-in-bavaria.jp, die auf Japanisch Informationen zum Standort Bayern anbietet, ist darüber hinaus ein wichtiger Service für den Erstkontakt durch japanischen Firmen in Japan mit dem bayerischen Repräsentanzbüro vor Ort in Tokyo.
Der Empfang für die japanischen Unternehmen im Freistaat fand heuer zum dritten Mal statt.
Das Bayerische Wirtschaftsministerium, das Japanische Generalkonsulat und das Münchner Büro der japanischen Außenhandelsorganisation JETRO, die den Empfang gemeinsam organisiert hatten, konnten dabei rund 80 Teilnehmer begrüßen. Die Veranstaltung dient insbesondere dazu, den japanischen Unternehmen die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen auszutauschen und Anliegen an die Bayerische Staatsregierung vorzubringen.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
http://www.stmwivt.bayern.de
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