Kooperation Ukraine - Bayern

Kooperationsvertrag zwischen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und dem Ministerium für Bauwesen unterzeichnet.

 

München   -  12.10.2006

Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau hat einen weiteren Schritt Richtung Osteuropa gemacht und einen neuen Partner gewonnen: Am 22. September 2006 wurde in München ein neuer Kooperationsvertrag zwischen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau und dem Ministerium für Bauwesen, Architektur, Wohn- und Kommunalwirtschaft  der Ukraine unterzeichnet.  Anlässlich dessen reiste der erste stellvertretende Bauminister der Ukraine, Herr Dr. Anatolii Berkuta nach  München.

 

Nach der feierlichen Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in den Räumen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau am Freitag, den 22.09.2006, hatten einige Kammermitglieder die Möglichkeit, ihre Büros zu präsentieren sowie Gespräche mit Dr. Berkuta zu führen.

 

Das ukrainische Bauministerium ist erste Anlaufstelle für Ingenieure im Bauwesen. Es ist unter anderem für die Umsetzung der Staatsprogramme und der Durchführung von Ausschreibungen zuständig.

Das Bauministerium ist an einer engen Zusammenarbeit mit der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau sehr interessiert. Das Know-how und die bewährte Qualitätsarbeit der bayerischen Ingenieure werden in der Ukraine hoch geschätzt und, nach Aussage des ukrainischen Bauministeriums, auch notwendig.

 

Das ist bereits der 11. Kooperationsvertrag der Kammer.  Bislang wurden mit Brasilien (Santa Catarina), Italien (Provinz Bozen-Südtirol), Österreich (Tirol und Vorarlberg, Oberösterreich und Salzburg), Kroatien, Polen (Niederschlesien), Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn Kooperationsverträge abgeschlossen.  Durch diese Verträge wird der Auslandskontakt und  -einsatz der Kammermitglieder erleichtert.

 

Die Ukraine erlebt heute einen ungeahnten Bauboom. Sowohl im Wohnungs- und Gesellschaftsbau als auch im Industriebau werden jährlich extreme Zuwachsraten erreicht. Nach einigen Monaten der Ungewissheit, Unruhe und auch Stagnation ist dieses Land auf dem Weg zu einer stabilen und dynamischen Entwicklung. Mit seinen 47 Mio. Einwohnern stellt das Land nicht nur einen bedeutsamen Markt Osteuropas dar, sondern beherbergt auch ein gewaltiges Innovations- und Kooperationspotential.

 

Die EU plant neue Verhandlungsdirektiven für die Ukraine. Die Europäische Kommission hat einen Vorschlag für Verhandlungsdirektiven zur Aushandlung des neuen erweiterten Abkommens mit der Ukraine vorgelegt, der das bisherige Partnerschafts- und Kooperationsabkommen ersetzen soll. Dem neuen erweiterten Abkommen liegt ein weit reichendes, ehrgeiziges, bis zur Errichtung einer Freihandelszone reichendes Konzept zugrunde.

 

Der Besuch aus der Ukraine hat ein positives Echo bei allen Beteiligten gefunden. Der ukrainische Bauminister, selbst Bauingenieur, war von den Leistungen seiner bayerischen Kollegen sehr beeindruckt. Er hat allen Interessenten seine kompetente Unterstützung bei einem Markteinstieg in sein Land zugesagt.
Im Zuge dessen hat Dr. Anatolii Berkuta interessierte Kammermitglieder nach Kiew eingeladen, um konkrete Projekte in der Ukraine zu besprechen.

 

Dazu organisiert die Bayerische Ingenieurekammer-Bau Ende November 2006 eine Delegationsreise  bayerischer Kollegen nach Kiew und bittet alle Interessenten sich bei per E-Mail an Frau Seredenko zu wenden.

E-Mail: l.seredenko@bayika.de

Tel: 089 419434-29

 

 

[ zurück ]

 

Bayerische
Ingenieurekammer-Bau

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de

► Aktuelles ► Kurznachrichten
Planer- und Ingenieursuche
Partner Mittelstandspakt Bayern

Partner Klima-Allianz Bayern