Bayern - Fit for Partnership

Exportplattform für bayerischen Mittelstand

 

München   -  05.09.2007

Wie das Bayerische Wirtschaftsministerium mitteilt, bleibt das Außenwirtschaftsförderprogramm "Bayern – Fit for Partnership" weiter in der Erfolgsspur: Von den für 2007 geplanten 13 Projekten haben im ersten Halbjahr bereits sieben stattgefunden. 134 bayerische Firmen haben an den bisherigen Projekten dieses Jahres teilgenommen, die Zahl der internationalen Teilnehmer belief sich auf 117. „Bayern – Fit for Partnership ist eine hervorragende Exportplattform für den bayerischen Mittelstand. Bayerische Firmen profitieren direkt von den Projekten mit ausländischen Entscheidungsträgern“, so Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber anlässlich der Halbjahresbilanz des Programms.

Erste Rückmeldungen sprächen für den wirtschaftlichen Erfolg der diesjährigen Projekte. Huber: „Neun bayerische Firmen aus dem Bereich Wasserwirtschaft stehen zwischenzeitlich mit Unternehmen oder Kommunen in Kroatien, Russland und der Türkei kurz vor dem Vertragsabschluss. Zwei bayerische Medizintechnikfirmen verhandeln mit Krankenhäusern in Algerien. Dies macht Hoffnung für die verbleibenden sechs Projekte des Jahres 2007 und setzt die Erfolgsstory des BFP-Programms seit 2004 fort.“

Im ersten Halbjahr 2007 wurden beispielsweise im Bereich der Umwelttechnik / Abwasserwirtschaft Projekt mit Russland, Kroatien und der Türkei durchgeführt. Gerade in neuen oder zukünftigen EU-Staaten werden zahlreiche Investitionen im Bau-, Energie- und speziell im Umweltbereich zunehmen von EU-Mitteln flankiert. Bayern-International-Geschäftsführer Dr. Reinhard Pfeiffer: „Das wiederum bietet gute Chancen für bayerische Unternehmer, die in vielen Feldern innovative und anwendergerechte Lösungen und Produkte haben. Hierzu gab es beispielsweise Projekte zur Bioenergetik mit Estland und zur Holzverarbeitung mit Bulgarien.“

Das BFP-Programm, initiiert vom Bayerischen Wirtschaftsministerium und durchgeführt von Bayern International, holt ausländische Entscheidungsträger aus der Wirtschaft, den Kommunen und dem staatlichen Bereich nach Bayern. Im Freistaat werden sie beispielsweise in der EU-gerechten Abfallwirtschaft weitergebildet und kommen gleichzeitig in Kontakt mit bayerischen Firmen und Dienstleistern, die die Probleme im jeweiligen Heimatland lösen können. Bis Ende 2006 wurden insgesamt 31 Bayern – Fit for Partnership-Programme von Bayern International im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums durchgeführt. Dabei konnten bayerische Unternehmen bislang Umsätze von ca. 4 Millionen Euro erzielen, die künftigen Umsatzerwartungen belaufen sich nach Abschluss der Unternehmerbefragungen auf gut 15 Millionen Euro.

Das Programm richtet sich nicht nur an Fortbildungseinrichtungen. Ganz wesentlich ist die Teilnahme bayerischer Unternehmen, die durch ihre Teilnahme auf ihre Produkte und Dienstleistungen hinweisen können. Weitere Informationen über Bayern – Fit for Partnership erhalten Sie unter der Internetadresse www.bayern-international.de .

 

 

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