Hochbauinvestitionen im Jahr 2003

13.02.2004

München (13.02.04) - Die gesamten Hochbauinvestitionen im Jahr 2003 von Bund und Land in Bayern erreichten einen Rekord von 1,3 Milliarden Euro. Ein so hohes Investitionsvolumen war laut Beckstein nur dank der „Offensive Zukunft Bayern" und der „High-Tech-Offensive“ der Bayerischen Staatsregierung möglich. Außerdem gab es erhöhte Investitionen der US-Gaststreitkräfte in Grafenwöhr und anderen Standorten", gab Innenminister Dr. Günther Beckstein am 13. Februar 2004 in München bekannt. 892 Millionen Euro hat der Freistaat Bayern in Neubauten und den Bauunterhalt seiner staatlichen Gebäude investiert. Der Anteil der von Dienststellen des Freistaates für den Bund erledigten Bauaufgaben betrug rund 423 Millionen Euro.

Im vergangenen Jahr stellte der Freistaat Bayern 654 Millionen Euro aus Landesmitteln sowie 238 Millionen Euro aus Privatisierungserlösen für staatliche Hochbauprojekte, wie etwa den Bau von Hochschulen und Kliniken, aber auch Kultureinrichtungen wie Museumsneubauten bereit. Aus den von Privatisierungserlösen gespeisten Offensiven flossen seit dem Jahr 1995 fast 1,75 Milliarden Euro in eine Vielzahl großer Hochbauprojekte. "Wenn die Ausgaben des Landes in den kommenden Jahren wieder auf das früher normale Niveau zurückgehen, bleibt Bayern mit seinen Bauinvestitionen im Vergleich aller Bundesländer immer noch an der Spitze. Das nützt der seit Jahren schwachen Baukonjunktur und sichert tausende Arbeitsplätze im Freistaat", so Beckstein.

Zuständig für die Planung und Umsetzung der Vorhaben sind die 23 Staatlichen Hochbauämter und 5 Universitätsbauämter. Neben den Bauaufgaben des Landes betreuen sie auch die des Bundes, der Gaststreitkräfte und der NATO in Bayern. Aktuell ist die Staatliche Hochbauverwaltung für Land und Bund für rund 31.800 Gebäude in etwa 8.000 Liegenschaften zuständig. Dabei hat diese Verwaltung zur Verwaltungsreform bereits nachhaltige Beiträge geleistet. Aus früher 40 Land- und Finanzbauämtern entstanden 23 Staatliche Hochbauämter und 5 Universitätsbauämter. Im Zuge der Neuordnung, die 1994 eingeleitet wurde, sind bis heute 641 Stellen abgebaut; das sind mehr als 20% des Personals.

Quelle: STMI

 

 

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