05.04.2004
Berlin (05.04.04) Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und EUROPAN Deutschland, Gesellschaft zur Förderung von Architektur, Wohnungs- und Städtebau e.V., veranstalteten am vergangenen Freitag ein Symposium und präsentierten die Ergebnisse der Nachwuchswettbewerbe "Europan 7" und "Tatort Stadt". Laut Bundesminister Dr. Manfred Stolpe sei der erforderliche Umbau unserer Städte eine große Herausforderung und Chance, auch für die junge Planergeneration.
Auf Architekten und Ingenieure kämen neue Aufgaben und Internationalisierung zu. Neben dem Städtebau böten die für Deutschland wichtigen Aufgabenfelder "Energieeffizientes Bauen" und "Umbau im Bestand" die Möglichkeit, mit national gewonnenen Erfahrungen und Innovationen international erfolgreich zu sein, so Stolpe.
Der Bundesminister appellierte an die Gemeinde- und Unternehmensvertreter, jungen Büros eine Chance zu geben. Der Bund habe die Richtlinien für beschränkte und beschränkt-offene Wettbewerbe zugunsten einer Beteiligung junger Büros geöffnet. Den Nachwuchsplanern riet er Partnerschaften mit erfahrenen Büros einzugehen, da interdisziplinäres Denken und Arbeiten im Team ein Gebot der Stunde sei.
Die auf dem Symposium gezeigten Ausstellungen treten nun eine Reise durch die am Wettbewerb "Tatort Stadt" beteiligten Gemeinden an: Sangerhausen, Duisburg, Cottbus, Schwerin, Döbeln, Pirmasens, Selb, Flensburg, Sondershausen. Damit verbunden sind Gesprächsreihen über Baukultur und Stadtumbau: Junge Planer sollten sich mit Verantwortlichen und interessierten Bürgern austauschen.
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