16.08.2004
München (16.08.04) - Die Autobahndirektionen Nord- und Südbayern haben für alle bayerischen Autobahnen flächendeckend ein elektronisches Managementsystem für Tagesbaustellen eingeführt. "Durch diese weitere Optimierung des Managements von Tagesbaustellen kommt es zu weniger Staus auf unseren hochbelasteten Autobahnen", versichert Innenstaatssekretär Georg Schmid. Mit dem neuen System können die Autobahnmeister ihre eigenen Tagesbaustellen in Abhängigkeit von den Baustellen benachbarter Meistereien planen. Ein übergeordneter Baustellenkoordinator überprüft, koordiniert und optimiert die vorgesehen Zeiträume der einzelnen Tagesbaustellen.
In einem zweiten Schritt sollen nach der Ferienzeit alle zusätzlichen Informationen, die aus der Verkehrsinformationszentrale kommen, wie aktuelle Verkehrsdaten, Verkehrsprognosen und Stauprognosen in das Managementsystem eingebunden werden. In den Tagesbaustellen, die in der Regel durch Warnleitanhänger gesichert sind, führen die Autobahnmeistereien mit eigenem Personal oder mit Fremdfirmen kleinere Sanierungsarbeiten wie Risse vergießen oder Schutzplankenreparaturen durch. Auch Unterhaltungsarbeiten wie Mäharbeiten werden entsprechend untereinander abgestimmt. Länger dauernde Bauarbeiten, die durch feste Einrichtungen abgesichert werden, sind längerfristig geplant und bundesweit untereinander koordiniert.
Quelle: STMI
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