Wiesheu übt Kritik

16.02.2005

München (16.02.2005) - Deutliche Kritik übt Bayerns Verkehrsminister Otto Wiesheu an der Vergabe eines Auftrags zur Erstellung einer Studie, mit der Express-S-Bahn-Varianten zum Transrapid untersucht werden sollen.
Wiesheu: "Entsprechende Untersuchungen sind über die letzten Jahre hinweg doch längst gemacht worden. Daher besteht auch keine Notwendigkeit für ein weiteres Gutachten. Letztendlich betreibt hier die Stadt München nichts anderes als die Verschwendung von Steuergeldern, weil sich die rot/grüne Stadtratsmehrheit im Kampf gegen den Transrapid ideologisch verrannt hat."Die Planfeststellungsunterlagen für die Magnetbahn vom Hauptbahnhof zum Flughafen München werden demnächst eingereicht und im Verfahren ausgelegt. Im Erläuterungsbericht zu dem Projekt sind die Ergebnisse vergleichender Untersuchungen zu verschiedenen Express-S-Bahn-Varianten auf der Basis anerkannter Verkehrsprognosen dargestellt. Danach sind beim Betreib einer Express-S-Bahn wegen der längeren Fahrtzeit und den längeren Taktintervallen rund 40 Prozent weniger Fahrgäste vom Hauptbahnhof zum Flughafen und somit weniger Umsteiger von der Straße auf die Schiene. Das ist auch der Grund, warum die Bahn AG dieses Projekt nachhaltig unterstützt. Sie erwartet sich nicht nur einen rentablen Betrieb des Transrapid, sondern auch beachtliche Zuwächse und damit Mehreinnahmen im Schienenpersonennahverkehr. Unbestritten kann der Transrapid durch seine hohe Attraktivität gerade für die Fernverkehrspassagiere den höchsten Umsteigeeffekt erzielen.
Bayerns Verkehrsminister ist deshalb auch nicht verwundert, dass die bisherige Untersuchung in Auftrag der Stadt München keine nachhaltige und wirkungsvolle Gegenargumentation gegen die Magnetschwebeplanung ergeben hat. Wiesheu: "Die Stadt München sollte endlich die verkehrswirtschaftliche Attraktivität der Magnetbahn vom Hauptbahnhof zum Flughafen München anerkennen. Jede seriöse verkehrswissenschaftliche Untersuchung kommt zu dem gleichen Ergebnis: Der Transrapid ist ein sinnvolles Verkehrsprojekt, dass den Umstieg von der Straße zur Schiene nachhaltig vorantreibt. Üblicherweise propagiert das Rot-Grün als verkehrspolitische Leitlinie. Dann sollte konsequenterweise von der Stadtratsmehrheit das Projekt unterstützt werden. Auch die europäische Kommission hat das erkannt und fördert deshalb bereits die Planungen des Projekts mit 7,5 Mio. Euro."

Quelle:
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie
http://www.stmwivt.bayern.de

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