Städtebauförderung für Innenstädte und Ortszentren

26.07.2005

Die Städtebauförderung unterstützt die Kommunen, die Attraktivität der Ortszentren mit einer Mischung aus Wohnen, Einzelhandel, Dienstleistung und Kultur zu erhalten. 207 bayerische Städte und Gemeinden erhalten in diesem Jahr 33,4 Millionen Euro für 226 städtebauliche Maßnahmen aus dem Bund-Länder-Grundprogramm der Städtebauförderung. Davon stellen der Freistaat Bayern 16,8 und der Bund 16,6 Millionen Euro bereit. Zusammen mit den Anteilen der beteiligten Kommunen stehen damit insgesamt 55,4 Millionen Euro für städtebauliche Investitionen zur Verfügung. "Die Innenstädte und Ortszentren müssen Entwicklungsschwerpunkt bleiben. Sie sind trotz angespannter Haushaltslage weiterhin ein zentrales Aufgabengebiet der Stadterneuerung in Bayern. Auch im Bund-Länder-Programm 2005 der Städtebauförderung stehen die Innenstädte und Ortszentren im Mittelpunkt", so Innenminister Dr. Günther Beckstein.

Mit den Mitteln der Städtebauförderung werden in den Kommunen wichtige städtebaulichen Impulse gesetzt. Die Voraussetzungen für ein Engagement privater Bauherren und Investoren verbessern sich dadurch. "Wir unterstützen die Städte und Gemeinden dabei, die Innenstadt- und Ortszentren als Wirtschafts- und Wohnstandorte nachhaltig zu sichern. Die Zentren können ihre Attraktivität nur bewahren, wenn wir gemeinsame Anstrengungen gegen Leerstände und Abwärtstendenzen unternehmen. Wir müssen die Potentiale vor Ort sehen und entwickeln", betont Beckstein. Die Städtebauförderung ist auch ein wichtiges Instrument der staatlichen Strukturpolitik. So kommen die Städtebauförderungsmittel vorrangig dem ländlichen Raum zugute. Seit 1971 wurden in Bayern allein aus dem Grundprogramm der Bund-Länder-Städtebauförderung über 1,6 Milliarden staatliche Finanzhilfen für insgesamt 444 Projekte in 389 Kommunen investiert. Zusammen mit den Eigenanteilen der Kommunen ergab dies ein unmittelbares Investitionsvolumen von etwa 2,5 Milliarden Euro.

Übersicht aller Städte und Gemeinden im Bund-Länder-Grundprogramm 2005

 

 

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