28.09.2005
Der Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden steht vor seinem Abschluss. Am 30. Oktober 2005 beginnt die dreitägige feierliche Einweihung. Doch um die Finanzierung steht es knapp.
"Damit dieses Ziel pünktlich erreicht wird, stockt die Bundesregierung ihre bisherige Unterstützung zum Wiederaufbau um vier Millionen Euro auf. Die finanziellen Mittel für dieses Jahr sind nun freigegeben.", so der Beauftragte des Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesbauminister Dr. Manfred Stolpe am 28. September in Berlin.
Dieser weitere Beitrag des Bundes geht auf eine Absprache zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und dem sächsischen Ministerpräsidenten Prof. Georg Milbradt zurück. Die Zusage kann jetzt im Rahmen der Städtebauförderung umgesetzt werden, nachdem sich die Sächsische Staatsregierung über die finanztechnische Abwicklung verständigt hat. Der Freistaat fügt den Bundesmitteln weitere vier Millionen Euro aus dem Landeshaushalt hinzu. Insgesamt erhöhen sich damit die Mittel des Bundes und des Freistaats auf 57,5 Millionen Euro.
Mehr als die Hälfte der Baukosten wird aus Spenden finanziert. Für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche sind bislang mehr als 100 Millionen Euro gespendet worden. Das barocke Gotteshaus war im Februar 1945 nach Bombenangriffen eingestürzt. Nach der Wende schlossen sich Dresdner Bürger mit dem Wunsch zusammen, das Wahrzeichen Dresdens vor allem mit Spendengeldern wiederzuerrichten. Noch nie wurde in Deutschland so viel Geld für den Wiederaufbau eines Baudenkmals aufgebracht wie für die Frauenkirche.
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