München - 31.01.2006
Auf Anregung der BayIkaBau untersuchen Experten die Ursachen und beraten über Konsequenzen
Seit dem tragischen Unfall in Bad Reichenhall stehen die Bauberufe im öffentlichen Rampenlicht wie selten. Der Einsturz der Einslaufhalle – und in seiner Folge noch zahlreiche andere Einstürze bis zum Kollabieren des Dachs der Messehalle in Kattowitz, hat drastisch vor Augen geführt, welche Bedeutung bau- und konstruktionstechnische Fragen für das tägliche Leben haben.
Das Bayerische Staatsministerium des Innern hat – auf Vorschlag der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau – eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Ingenieurwesens, der Prüfingenieure und Prüfämter (LGA), der Bauverwaltung, von Seiten der bayerischen Hochschulen, der Architekten, der IHK, der kommunalen Spitzenverbände, des Justizministeriums und des Versicherungswesens eingeladen, um die Ursachen der Einstürze zu analysieren und später gegebenenfalls rechtliche Konsequenzen daraus oder Handlungsanweisungen für die Besitzer und Betreiber öffentlicher Gebäude zu erarbeiten.
Von Seiten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau nahmen an der ersten Sitzung am 30. Januar Kammerpräsidentin Heidi Aschl und Prof. Dr. Norbert Gebbeken teil; die Seite der Prüfingenieure wurde von Dr. Peter Henke, die der IHK-Sachverständigen von Rolf Sennewald, beide ebenfalls Kammermitglieder, vertreten.
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