Stadtentwicklung und Baukultur stärker in europäische Politik einbeziehen

Europäisches Forum für Architekturpolitik in Hamburg

 

Hamburg   -  27.04.2007

Aus Anlass der deutschen EU-Ratspräsidentschaft hat Deutschland auch den Vorsitz im Europäischen Forum für Architekturpolitik (EFAP) übernommen. In diesem Zusammenhang wurde am 26. und 27. April 2007 in Hamburg eine Veranstaltung zum Thema "Baukultur für eine nachhaltige Stadtentwicklung" durchgeführt. Das Europäische Forum für Architekturpolitik ist ein 1999 gegründetes Netzwerk, dem alle Länder der EU und alle Beitrittsländer angehören. Eine integrierte Stadtentwicklung gehört zu den Schwerpunktthemen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft.

Baukultur ist unverzichtbarer Bestandteil der integrierten, insbesondere der nachhaltigen Stadtentwicklung und soll weiter gestärkt und gefördert werden. Sie muss in einem umfassenden Sinn verstanden werden: Baukultur beschreibt die Gesamtheit aller die Qualität der gebauten Umwelt beeinflussenden ökonomischen, technischen, sozialen und ökologischen Aspekte.

 

Bundesbauminister Tiefensee stellte in Hamburg die Studie "Baukultur als Wachstumsimpuls
- gute Beispiele für Europa" vor. Die Studie dokumentiert zum ersten Mal an elf ausgewählten Städten, darunter Glasgow, Bordeaux, Bilbao, Dublin und Berlin, Beiträge für eine nachhaltige Stadtentwicklung.
Ergebnis: Wenn die Städte im 21. Jahrhundert überleben und im Wettbewerb bestehen sollen, so müssen sie baukulturelle und städtebauliche Konzepte entwickeln, die gut miteinander harmonieren.
Wenn diese Konzepte durch einen integrierten Entscheidungsprozess gefunden werden, auf dem lokalen Charakter beruhen und eine große Qualität haben, dann profitieren davon Gesellschaft und Wirtschaft.

 

 

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