"Die Wiederbelebung der Ortszentren ist ein wichtiger Beitrag zum Flächensparen. Daher sollen Städte und Gemeinden, die ihre Ortskerne wieder beleben, in Zukunft noch besser unterstützt werden." so Innenstaatssekretär Dr. Bernd Weiß.
München - 04.06.2009
"Wenn durch die Ausweisung von Bauland oder auch durch Straßenbaumaßnahmen Flächen versiegelt werden, müssen als Ausgleich andere Flächen ökologisch aufgewertet werden. Hierfür werden zwangsläufig oft Ackerflächen verwendet, die damit der Landwirtschaft zur Bewirtschaftung entzogen werden." Dass grundsätzlich ein Ausgleich für Eingriffe in die Natur notwendig sei, sei vollkommen klar, so Weiß.
Er schlägt jedoch vor, statt der geforderten Ausgleichsflächen verstärkt auf Ausgleichszahlungen zu setzen. "Die Ausgleichszahlungen könnten zum Beispiel verwendet werden, um alte, leerstehende Gebäude im Ortskern abzureißen und Platz für neue, attraktive Bauplätze zu schaffen. Denn das größte Hindernis bei der Wiederbelebung der Ortskerne sei oft der vorhandene Altbestand.“ Auf diese Weise könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: "Gemeinden könnten ihre Ortskerne beleben anstatt Neubaugebiete auf der grünen Wiese auszuweisen und würden so weniger neue Flächen verbrauchen."
(Quelle: Staatsministerium des Innern)
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