Der Bundestagsabgeordnete Florian Hahn (CSU) hat sich vor kurzem zu einem Gespräch mit mehreren Ingenieuren aus dem Bauwesen getroffen.
München - 17.11.2010
Dazu eingeladen hatte Kammer-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken. Hahn ist Mitglied in den Ausschüssen für Verteidigung und für Bildung und Forschung.Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Beteiligten wurde in den Räumen des Münchner Ingenieurbüros AJG Ingenieure über die aktuelle Arbeitssituation und rechtlichen Rahmenbedingungen gesprochen.
Thema war unter anderem das Berufsbild der Beratenden Ingenieure und ihre Rolle im Mittelstand und in der Gesellschaft. Gebbeken sprach die Nachwuchssorgen der bayerischen Ingenieurbüros an und warb für eine strukturelle Anpassung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI an die technologische Entwicklung.
Dipl.-Ing. Gert Karner, Vorsitzender des Verbandes der Beratenen Ingenieure (VBI) in Bayern kritisierte die Normenflut, mit der Ingenieure täglich zu kämpfen hätten und deren kurze Gültigkeitsdauer und wies darauf hin, dass der „Dipl.-Ing.“ als Marke und Gütesiegel für die deutschen Ingenieure auch weiter hin erhalten bleiben sollte.
Auch die Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen (VOF) wurde thematisiert. Dr.-Ing Rüdiger Müller und Dr.-Ing. Dirk Jankowski (Arbeitskreis Kooperation und Außenwirtschaft), berichteten, dass VOF Ausschreibungen nach ihren Erfahrungen zu wesentlich erhöhtem Aufwand bei der öffentlichen Hand und zur Benachteiligung von kleineren Ingenieurbüros führten. MdB Hahn zeigte sich dankbar für die Informationen und wird den Kontakt zu den im Bauwesen tätigen bayerischen Ingenieuren aufrecht halten.
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