Reinhold Strobl, MdL (SPD) fordert mehr Zusammenarbeit für bayerische Energiewende
Schnaittenbach - 21.12.2011
Der SPD-Landtagsabgeordnete Reinhold Strobl fordert mehr Kompromisse zwischen Interessenvertretern von Denkmalschutz und Windkraft- und Photovoltaikanlagen. „Denkmalschutz und regenerative Energien müssen sich nicht gegenseitig ausschließen“, so das Mitglied des Landesdenkmalrates. Damit reagiert Strobl auf die Kritik des Landesamtes für Denkmalschutz, welches unlängst vor zu starkem Ausbau von Lieferanten für regenerative Energie gewarnt hatte.
"Natürlich ist es ein Unding, neben einem kulturhistorisch bedeutsamen Bauwerk ein Windrad zu errichten", erklärt Strobl. "Aber es spricht aus meiner Sicht auch nichts dagegen, wenn man von diesem Bauwerk aus ein Windrad sehen kann." Entscheidend sei, so Strobl, eine gegenseitige Rücksichtnahme. "Fehler der Vergangenheit in manchen Stadtzentren, wo ein schönes Ensemble durch einen Neubau verschandelt wurde, dürfen sich natürlich nicht wiederholen", so der SPD-Politiker. Es sei aber vorstellbar, dass auf diesem oder jenem denkmalgeschützten Gebäude eine Photovoltaikanlage installiert werde.
Allgemein sei es dringend notwendig, mehr Geld in Denkmalschutz zu investieren, wie es die SPD seit Jahren fordere. "Das gemeinsame Ziel muss sein, Denkmäler zu erhalten und gleichzeitig mit regenerativen Energien eine Energiewende herbeizuführen", so Strobl abschließend.
Quelle: Bürgerbüro Reinhold Strobl, MdL (SPD)
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