Ingenieurleistungen stark nachgefragt

Ergebnisse der VBI-Konjunkturumfrage

 

Berlin   -  28.03.2012

Der Verband Beratender Ingenieure VBI hat seine aktuellen Konjunkturzahlen vorgelegt. Nach Auswertung der Befragung von 828 Mitgliedern zeigt sich eine überwiegend stabile konjunkturelle Lage. 11 % (Vorjahr 9 %) bezeichnen ihre wirtschaftliche Lage als sehr gut, 49 %  als gut  (2011=40 %). Damit steht die Mehrzahl der Büros deutlich besser da als vor Jahresfrist. 26 % vergeben noch ein „befriedigend“ und 8 % Prozent ein „ausreichend“. Lediglich 3 % bewerten ihre Lage als mangelhaft oder ungenügend.

Der Auftragsbestand stellt sich positiv dar: 53 % beizeichnen die Auftragslage als sehr gut oder gut (Vorjahr = 46 %, 2010 = 39 %). 27 % verzeichnen noch einen befriedigenden,  9 % einen ausreichenden Bestand. Die Bilanz des Jahres 2011: 46 % (Vorjahr 42 %) konnten ihren Umsatz steigern. Bei 16 % blieb er auf Vorjahresniveau. 32 % Prozent verzeichneten wie im Vorjahr einen Umsatzrückgang.

Wermutstropfen der Branche: Die guten Umsätze wirken sich immer noch zu wenig auf die Umsatzrenditen aus. Wie im Vorjahr verzeichneten nur 29 %  einen Anstieg der Renditen. 20 % mussten einen Rückgang hinnehmen. Bei 44 % blieben die Umsatzrenditen auf niedrigem Niveau. Dies belegt erneut, dass die 2009 erfolgte Erhöhung der Ingenieurhonorare kaum eine wirtschaftliche
Entlastung für die Ingenieurbüros gebracht hat. Konkret nach der HOAI gefragt, sagten 56 % der Unternehmen, dass sich die Erhöhung gar nicht auf das Geschäftsergebnis ausgewirkt habe. Nur 4 % sprechen von einer spürbaren Auswirkung. Für 15 % haben Änderungen in der Honorarordnung 2009 hingegen zu messbaren Einbußen geführt.

Die Umsatzerwartung ist für 2012 tendenziell positiv und stellt sich vergleichbar zu 2011 dar: 20 % erwarten einen Umsatzanstieg, 56 % gehen von Stabilität aus. 20 % befürchten einen Umsatzrückgang (Vorjahr = 21 %). „Die Branche zeichnet sich seit einigen Jahren durch eine erstaunliche Stabilität aus. Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die Unsicherheiten durch die Eurodiskussion scheinen den unabhängigen Planungsbüros nicht wirklich etwas auszumachen. Maßnahmen wie solides Wirtschaften durch Kostenanpassung, aber auch Sicherung des qualifizierten Personals für die Unternehmen haben sich ausgezahlt.

ausführliche Pressemitteilung

Quelle: VBI

 

 

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