Präsident des Bayerischer Industrieverband Steine und Erden e. V. im Amt bestätigt

Wolfgang Liebscher wurde einstimmig wiedergewählt

 

München/Lochau   -  02.07.2012

Auf der Mitgliederversammlung des Bayerischen Industrieverbandes Steine und Erden e. V. (BIV) in Lochau bei Bregenz wurde der amtierende Präsident des BIV, Wolfgang Liebscher, einstimmig wiedergewählt. In Anwesenheit des stellvertretenden Bayerischen Ministerpräsidenten und Staatsministers für Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur, Martin Zeil, definierte er die Rollenverteilung von Wirtschaft und Politik. Es sei die Wirtschaft und eben nicht die Politik, die das Wirtschaftswachstum erarbeite. Dies hätten einige Politiker noch nicht erkannt, ebenso den Umstand, dass Ökologie nur über die Ökonomie finanziert werden könne.

„In der Bauwirtschaft in Deutschland sind 2,2 Mio. Menschen beschäftigt. Gemessen an den Arbeitsplätzen ist die Bauwirtschaft die drittgrößte Branche in Deutschland. Die Mitgliedsunternehmen erwarten daher von der Politik zu Recht Rahmenbedingungen, die das Wirtschaften fördern und nicht erschweren oder gar verhindern. Bürokratieabbau und Kostenentlastungen sind ebenso wie die sukzessive Anhebung der Investitionsquote auf 15 Prozent notwendig“, sagte Liebscher. Die Politik forderte er darüber hinaus in Vorwahlkampfzeiten auf, besonderes Gewicht auf den Wohnungsbau, den Straßenbau und die Energiewende zu legen.

Die vom BIV und weiteren neun Verbänden, unter ihnen die IG BAU und der Bayerische Mieterbund, getragene „Aktion Impulse für den Wohnungs-bau in Bayern“ fordert:

  1. Die Wiedereinführung der degressiven AfA für Wohngebäude
  2. Die Gleichstellung der Förderung von Sanierung und Neubau/Bestandsersatz in den KfW-Programmen
  3. Aufstockung des KfW-Programms für altersgerechtes Bauen und Erweiterung auf Neubau/Bestandsersatz

„Die Energiewende muss auch in den Köpfen der Menschen ankommen. Hemmnisse aller Art sind da ebenso wie die weit verbreiteten Genehmigungsbeschränkungen, zum Beispiel bei der Rohstoffgewinnung, zu beseitigen“, sagte Liebscher.

Quelle: Bayerischer Industrieverband Steine und Erden e. V.

 

 

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