50 Jahre VPI und 15 Jahre BVS

Zum 50. Jubiläum der Vereinigung der Prüfingenieure für Baustatik in Bayern lud die VPI in den Ehrensaal des Deutschen Museums in München.

 

München   -  05.08.2013

Dr.-Ing. Peter Henke, erster Vorsitzender der VPI Bayern, nutzte den Anlass und brachte wichtige Anliegen der VPI zur Sprache. Er hoffe auch für die Zukunft auf die Beibehaltung der hohen Anforderungen an Qualifikation und Erfahrung des Prüfingenieurs. Er lobte das Verhältnis zur OBB und die intensive Zusammenarbeit  mit der VPI bei technischen Fragen. Gerne würde er auch bei verfahrensrechtlichen Fragen etwas mehr Gehör finden.

Mit Hinweis auf das tragische Unglück in Bad Reichenhall, machte Henke eindringlich klar, dass die Prüfung der Standsicherheit nicht durch Liberalisierung und Deregulierung im Prüfwesen an Qualität verlieren dürfe. Mit dem Wunsch nach Aufhebung der Zweiteilung in Prüfingenieur und Prüfsachverständigen wandte sich Henke direkt an den Minister des Innern. Die vollständige Rückkehr zur hoheitlichen unabhängigen Prüfung sichere, so Henke, die Qualität der Standsicherheit und des Brandschutzes.

Dr.-Ing. Markus Wetzel, Präsident der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik e.V. , unterstützte die Forderungen Henkes. „Weder die rechtliche Steuerung über Juristen noch die technischen Neuerungen in Form von 3-D Programmen kann das Know-how, die „ingenieurmäßige“ Markttransparenz und die ständigen Plausibilitätskontrollen auf Sinnhaftigkeit durch erfahrene Prüfingenieure ersetzen“, betonte Wetzel. Dr.-Ing. Heinrich Schroeter, Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau, versicherte den Prüfingenieuren in seiner Ansprache ebenfalls die volle Unterstützung bei der Bewahrung ihrer Unabhängigkeit. 

Joachim Herrmann, der Bayerische Staatsminister des Innern, lobte die anspruchsvolle Doppelrolle der Prüfingenieure und ihre Präsenz in nationalen und europäischen Gremien. Er betonte das Bestreben der Staatsregierung, die freien Berufe bei der Erledigung notwendiger Aufgaben zu beteiligen, versicherte aber Peter Henke hinsichtlich seiner Forderungen Gesprächsbereitschaft.

Quelle: Esther Beckenbauer

 

 

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