Zentralverband der Ingenieurvereine e.V.

Die Politik des Wohnens

 

Berlin   -  04.02.2014

Das Bauen ist von der neuen Bundesregierung in das „Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)“ verlegt worden.

Der ZBI begrüßt einige Aspekte im neuen Aufgabenspektrum des neu geschaffenen Ministeriums, weil damit wichtige Querbezüge und Synergien zwischen Umwelt- und Naturschutz, Planen und Bauen hergestellt werden. Gleichzeitig befürchtet das Präsidium des ZBI, der neue Ressortzuschnitt wird zu Spannungen mit dem Wirtschaftsministerium im Bereich der Energie führen. Ebenso verhält es sich mit der Infrastruktur, die dem Verkehrsministerium zugeordnet worden ist. Auch ahnt das ZBI-Präsidium Unstimmigkeiten zwischen den Ministerien zum Nachteil des Bauwesens voraus.

Das Präsidium des ZBI befürchtet, der hochpolitische Bereich des Bauwesens könnte dadurch in die Bedeutungslosigkeit geraten. Der ZBI spricht sich deshalb dringend dafür aus, im Geschäftsverteilungsplan des Bauministeriums eine eigene Zuständigkeit für die Koordinierung der drei Bereiche Infrastruktur, Energie und Bauen zu schaffen. Das aktuelle Organigramm des Ministeriums lässt bisher leider nicht erkennen, dass es das Bauwesen in diesem Haus überhaupt gibt.

Das Präsidium des ZBI wird die Bedeutung des Bauwesens im neuen Umweltministerium sorgfältig beobachten. Es darf nicht gleichgültig sein, wie unsere Städte gestaltet werden. Entsprechender Wohnraum mit energetischen Eigenschaften muss zeitgerecht zur Verfügung gestellt werden. Auch die Initiative Baukultur sowie die Stiftung Baukultur wird das ZBI-Präsidium im Auge behalten.

(Quelle: Zentralverband der Ingenieurvereine (ZBI) e.V)

 

 

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