300 Millionen Euro jährlich zusätzlich ab 2017
Berlin - 12.07.2016
Ab 2017 wird der Bund jährlich 200 Millionen Euro im Rahmen eines Investitionspakets in die Sanierung sozialer Infrastrukturen investieren. Der Investitionspakt umfasst als Bundesfinanzhilfe eine Finanzierung durch Bund, Länder und Kommunen. Das Geld soll vor allem in den Ausbau und die Sanierung der Bildungseinrichtungen investiert werden, aber auch in den Ausbau von Stadtteilzentren und Bürgerhäusern, um ehrenamtlich Engagierte zu unterstützen. Zur Begleitung der Investitionen soll es in den Vierteln Integrationsmanager geben, die vor Ort Ansprechpartner sind für Vereine und Initiativen, aber auch für Neubürger und Einheimische.
Weitere 100 Millionen Euro wird das Bundesbauministerium über die bekannten Stadtumbauprogramme und das Programm Soziale Stadt investieren. Insgesamt stehen damit ab dem Jahr 2017 pro Jahr zusätzlich 300 Mio. Euro für die soziale Stadtentwicklung zur Verfügung. Im nächsten Schritt wird das Bundesbauministerium mit den Ländern eine Verwaltungsvereinbarung zur Verteilung der Investitionsmittel verhandeln. Kommunen können dann entsprechende Anträge bei den Ländern stellen.
Quelle: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
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