71.000 Kubikmeter Beton und 22.000 Tonnen Stahl verbaut
Berlin - 23.10.2007
Seit dem Wochendende ist das neue Tores nach Rügen geöffnet. Die zweite Strelasundquerung zwischen Stralsund und Altefähr ist nicht nur eine architektonische Meisterleistung sondern auch eine wichtige Ergänzung der Infrastruktur des Landes. Dadurch wird die Wirtschaft und besonders der boomende Tourismus gestärkt und die größte deutsche Insel noch attraktiver für Urlauber, so die Pressemitteilung des Bundesbauminister Tiefensee.
Der krönende Höhepunkt ist dabei der 126 Meter hohen Doppelpylon der neuen Strelasundbrücke, das höchsten Bauwerk der Stadt, die dem UNESCO-Weltkulturerbe angehört.
Schon lange reichte die alte Brückenquerung nicht mehr aus - besonders zu Ferienzeiten und an Wochenenden blockierten stundenlange Staus den Verkehr. Mit Hilfe der neuen, parallel zur alten Querung verlaufenden Strelasundbrücke wurde nun Abhilfe geschaffen.
Drei Varianten wurden geprüft: eine preiswerte Balkenbrücke, eine Bogen- und eine Schrägseilbrücke. Die Bogenbrücke wurde bald als zu aufwändig und dominant ausgeschlossen. In der Abwägung zwischen Kosten und Ästhetik entschied man sich für die Schrägseilbrücke. Zwar ist sie die teurere Lösung, aber sie integriert sich weitaus besser in das Stadtbild: Wie zwei schlanke Schiffsmasten werden sich die Spitzen des eleganten, stählernen Doppelpylons über die Türme der Stadt erheben und das Miteinander von erhabenem Backstein, stählernen Kränen und tanzenden Segeln neu akzentuieren.
Das Bundesministerium widmet sich ausführlich diesem Projekt auf ihren Internetseiten:
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