Verbundbrücken mit integralen Widerlagern

Neben der Sicherheit und der Gebrauchstauglichkeit spielen beim Bau von Brücken die Themen Nachhaltigkeit, Instandhaltung und Dauerhaftigkeit während des Lebenszyklusses eine immer wichtigere Rolle.

 

Aachen/München/Breslau   -  26.03.2010

Sehr gefragt sind aus diesem Grund Verbundbrücken mit integralem Widerlager. Um das Wissen über deren Anwendung weiter zu verbreiten, finden in München und Breslau zwei Workshops statt. Das INTAB+ Seminar 2010 am 5. Mai in München richtet sich an Bauherren. Planer und Baufirmen.

Zwei wesentliche Vorteile zeichnen Verbundbrücken mit integralen Widerlagern aus. Zum einen ist der Überbau an den Endlagern eingespannt. Statisch gesehen wirken die Endmomente den Feldmomenten daher entgegen, die Überbauhöhe kann also relativ gering gewählt werden. Zum anderen werden Dehnungsfugen vermieden. Der Verzicht auf wartungsintensive Lager und
anfällige Fugen trägt massiv zur Kostenreduzierung in der Instandhaltung bei.

Leider werden integrale Widerlager noch viel zu selten eingesetzt. Ein Grund dafür ist, dass das Wissen über die Konstruktion und ihre Vorzüge noch nicht im erforderlichen Umfang verbreitet ist. Abhilfe schafft nun das europäische Forschungsvorhaben RFCS INTAB (Economic and Durable Design of Composite Bridges with Integral Abutments).

Im Rahmen dieses Projekts organisieren der Lehrstuhl für Stahlbau der RWTH Aachen University und SSF Ingenieure München zwei Workshops, die im April in Breslau und im Mai in München stattfinden werden. Vorgestellt werden die Ergebnisse des Forschungsvorhabens. Außerdem werden die möglichen Einsatzgebiete von Rahmenbrücken dargestellt sowie Berechnungsbeispiele und eine Übersicht über die Lebenszykluskosten präsentiert.

Vorträge über konstruktive Themen sowie eine Vorstellung der Software ACOBRI runden das Workshop-Programm ab. INTAB+ ist ein RFCS-Projekt der Europäischen Kommission, das von der
FOSTA – Forschungsvereinigung Stahlanwendungen e. V. – unterstützt wird. Partner des Projekts INTAB+ sind die RWTH Aachen University, Luleå Universita of Technology, SSF Ingenieure GmbH und ArcelorMittal.

Die Veranstaltung in München findet am 5. Mai 2010 von 9.00 bis 17.00 Uhr in der BWM Welt statt. Weitere Informationen gibt es auf den Internetseiten www.bridgedesign.de und www.ssf-ing.de. Dort ist auch ein Informationsfaltblatt als Download verfügbar.

Quelle: PR/SSF Ingenieure GmbH

 

 

[ zurück ]

 

Bayerische
Ingenieurekammer-Bau

Körperschaft des öffentlichen Rechts

Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de

► Aktuelles ► Kurznachrichten
Planer- und Ingenieursuche
Partner Mittelstandspakt Bayern

Partner Klima-Allianz Bayern