Neues Grundsatzpapier erstellt
München - 28.03.2013
Die „Münchner Runde“, eine Gruppe von Münchner Sachverständigen, Tragwerksplanern, Prüfingenieuren und Verantwortlichen in Unternehmen, hat unter Mitwirkung eines Juristen ein neues Grundsatzpapier zur Planung und Erstellung von Tiefgaragenbauwerken und Parkgaragen verabschiedet. Es schreibt vor dem Hintergrund der praktischen Erfahrung der vergangenen Jahre das Papier aus dem Jahr 2010 fort. Die formulierten Grundsätze sollen allen am Bau von Garagenbauwerken Beteiligten Entscheidungshilfen zu aktuell in der Fachwelt strittigen Problempunkten geben. U.a. positioniert sich die Gruppe klar zu den Ausführungsvarianten aus dem DBV-Merkblatt 2010.
In dem Grundsatzpapier wird eine Differenzierung in Regelausführungen und Sonderausführungen eingeführt. Während die Regelausführungen nach Einschätzung der Teilnehmer eine robuste, wartungsarme Konstruktion mit einem vergleichsweise geringen Ausführungsrisiko gewährleisten, setzen Sonderausführungen eine umfassende Aufklärung des Bauherrn voraus.
Das Grundsatzpapier nimmt Stellung zu den Themen Gefälleausbildung, Entwässerungsmaßnahmen, Rissbreitenbegrenzung und Abhängigkeiten von Nutzungsfrequenzen. Es beschäftigt sich differenziert mit dem Thema Oberflächenbehandlung und stellt Mindestanforderungen an einen Inspektions- und Wartungsplan auf.
► Grundsatzpapier Tiefgaragenbauwerke
Quelle: Münchner Runde
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