München - 26.01.2006
Die Verleihung findet beim 14. Bayerischer Ingenieuretag "Kommunen und Ingenieure im Dialog" am 27.01.2006 statt.
In Anerkennung ihrer Verdienste um die berufsständische Vertretung der im Bauwesen tätigen Ingenieure in Bayern und den Berufsstand der Ingenieure insgesamt zeichnet die Bayerische Ingenieurekammer Bau am Freitag, 27.01.2006, die ehemaligen Vizepräsidenten Dipl.-Ing. Rolf Sennewald und Ministerialdirektor Dipl.-Ing. Josef Poxleitner mit ihrer Ehrenmedaille aus. Die Ehrung erfolgt im Rahmen des 14. Bayerischen Ingenieuretags „Kommunen und Ingenieure im Dialog“, der ab 10.00 Uhr im Auditorium Maximum der Technischen Universität München statt findet.
Dipl.-Ing. Josef Sennewald war seit der Sitzung der ersten gewählten Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau zwölf Jahre lang als erster Vizepräsident der Kammer tätig. Er schied 2003 aus dem Amt, ist jedoch nach wie vor Mitglied der Vertreterversammlung und in den Gremien der Kammer aktiv. Sennewald ist außerdem Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bayerischen Ingenieurversorgung-Bau. Ebenfalls seit Gründung der Kammer war Dipl.-Ing. Josef Poxleitner Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau. Dieses Amt hatte er bis zur Berufung als Leiter der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern im Jahr 2001 inne. Sein besonderes Augenmerk während seiner Amtszeit als Vizepräsident galt der Etablierung einer „großen Kammer“, welche die Interessen der freiberuflich tätigen Ingenieure ebenso vertritt wie die der angestellten und beamteten Ingenieure.
Der 14. Bayerische Ingenieuretag steht unter dem Motto „Kommunen und Ingenieure im Dialog“. In Zeiten leerer öffentlicher Kassen ist es wichtiger denn je, dass Kommunen und Ingenieure einen engen Schulterschluss üben, um die dringend notwendigen Planungs- und Bauvorhaben im Hochbau, im Straßenbau und im Ver- und Entsorgungsbereich zu realisieren. Dabei sollten nach Ansicht der Kammer auch verstärkt alternative Finanzierungsformen wie öffentlicht-private Partnerschaften und Contracting zum Einsatz kommen. Der Ingenieuretag, an dem rund 400 Gäste aus dem In- und Ausland teilnehmen, bietet allen Ingenieuren sowie den Repräsentanten der Kommunen und der Baubehörden in Bayern die Gelegenheit zum kollegialen Dialog.
Hauptredner beim 14. Bayerischen Ingenieuretag ist der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München und Präsident des Deutschen Städtetags Christian Ude. Dr. Busso Grabow vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) wird über den Stand von öffentlich-privaten Partnerschaften in Deutschland referieren. Der berufsmäßige Stadtrat und Stadtbaurat in Würzburg, Dipl.-Ing. Christian Baumgart, berichtet abschließend über die aktuelle Planungspraxis in deutschen Städten: „Wer plant, wer baut die Stadt, wer zahlt die Zeche?“
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau, Körperschaft des öffentlichen Rechts, vertritt die beruflichen Belange ihrer 5300 Mitglieder. Diese sind Ingenieure aller Fachbereiche von Planen und Bauen. Zu den Aufgaben der Kammer zählt der Schutz der beruflichen Belange, die Listenführung, die Beratung von Kammermitgliedern sowie öffentlichen und privaten Auftraggebern, die Überwachung der Erfüllung beruflicher Pflichten sowie die Förderung von Baukultur, Wissenschaft, Forschung und Technik.
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