Der Begriff „Ingenieur“ hat es in Zukunft „schwör“: Universitätsprofessor Gebbeken: Der „Ingenieur“ wird aussterben

Bachelor und Master führen bei Studenten zu „Bulimielernen“

 

München   -  02.12.2008

Das Wort „Ingenieur“ wird nach Ansicht von Prof. Dr.-Ing. habil Norbert Gebbeken in den kommenden Jahren aus dem deutschen Sprachgebrauch verschwinden. Der Lehrstuhlinhaber für Baustatik am Institut für Statik und Mechanik an der Universität der Bundeswehr München und 2. Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau führt dies auf das gleichzeitige Aussterben der traditionellen Diplom- und Magisterabschlüsse zurück. „Künftig wird nur mehr von einem Bachelor oder bestenfalls Master of Engineering die Rede sein“, sagt Gebbeken in München. Das sei äußerst bedauerlich, denn als traditioneller Abschluss habe das Ingenieur-Diplom internationales Renommee und sei für Auftraggeber ein Qualitätsmerkmal. „Deshalb sollte ein Master of Science in Deutschland gleichzeitig offiziell als Diplom-Ingenieur bezeichnet werden dürfen“, fordert Gebbeken.

Prof. Dr.-Ing. habil Norbert Gebbeken

 

 

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