Mitgliederwerbung 2010 im Fokus

In den kommenden Monaten wird sich die Bayerische Ingenieurekammer-Bau verstärkt dem Thema Mitgliederwerbung widmen und auf die Vorteile der Kammermitgliedschaft aufmerksam machen.

 

München   -  03.12.2009

Die Mitgliederzahlen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau sind in den vergangenen Monaten erneut gestiegen. Dennoch gebe es keinen Grund sich zufrieden zurückzulehnen, so Kammerpräsident Dr.-Ing. Heinrich Schroeter bei seiner Rede auf der 5. Sitzung der V. Vertreterversammlung in München. Mit Blick auf die Altersstruktur – 49 Prozent der Mitglieder sind älter als 50 Jahre – sagte er: „Wir sollten beunruhigt sein.“ Die Werbung neuer, vor allem junger Mitglieder, steht deshalb im kommenden Jahr im Fokus der Kammerarbeit.

Im Unterschied zu anderen Länderkammern kann die Bayerische Ingenieurekammer-Bau sowohl bei den Pflichtmitgliedern wie auch bei den freiwilligen Mitgliedern einen Zuwachs vorweisen. So schlossen sich im Zeitraum 1. April bis 31. Oktober 49 Pflichtmitglieder und 94 Freiwillige Mitglieder der Kammer an. Abzüglich der Kündigungen stieg die Gesamtzahl der Mitglieder insgesamt um 80 auf inzwischen mehr als 5.700. Prima Zahlen also. „Zumindest auf den ersten Blick“, gab Schroeter zu bedenken. Denn ein Blick auf die Altersstruktur trübt die Freude.

Während bei den freiwilligen Mitgliedern 41 Prozent älter als 50 Jahre sind, haben bei den Pflichtmitgliedern bereits 59 Prozent diese Marke überschritten. „Wir haben in den vergangenen Jahren zwar Mitglieder gewonnen. Aber wir haben ein massives Nachwuchsproblem“, sagte Schroeter vor den Mitgliedern der Vertreterversammlung, dem höchsten Organ der Kammer. Der Anteil älterer Mitglieder steigt, der Anteil jüngerer Mitglieder fällt. Dies spiegele sich auch klar in den Studienanfänger- und Absolventenzahlen der vergangenen Jahre wieder, so Schroeter.

Sollte sich der Trend, wie bisher fortsetzen sei spätestens ab dem Jahr 2014 mit einer Abnahme des Mitgliederbestands zu rechnen. „Wir haben in den vergangenen Jahren ja schon viel unternommen, um unsere Mitgliederzahlen zu steigern und wir haben auch schon viel erreicht“, sagte Schroeter und nannte als Beispiele die Kein-Ding-ohne-Ing-Kampagne, die Info-CD für Schüler und mehrere Informationsveranstaltungen für Studenten an bayerischen Hochschulen. Aber: „Wir müssen noch mehr tun, um neue Mitglieder zu gewinnen.“ Dies sei auch zentrales Thema auf der Klausurtagung des Vorstands im Oktober gewesen.

In den kommenden Monaten wird sich die Bayerische Ingenieurekammer-Bau verstärkt dem Theme Mitgliederwerbung widmen und auf die Vorteile der Kammermitgliedschaft aufmerksam machen.

hau

 

 

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