Rückblick auf 7. Sitzung der V. Vertreterversammlung am 25.11.2010 in München.
München - 25.11.2010
Der Bericht von Präsident Dr.-Ing. Heinrich Schroeter vor der Vertreterversammlung zeigte, dass die Kammer mit ihrem eingeschlagenen Kurs auf einem guten Weg liegt. Dies belegen auch die kontinuierlich gestiegenen Mitgliedszahlen, inzwischen gehören der Kammer über 5.800 Mitglieder an.
„Die Ausschüsse und Arbeitskreise leisten eine wichtige Arbeit für alle Mitglieder”, sagte Schroeter. Sichtbar wird dies durch eine Vielzahl neuer und überarbeiteter Broschüren, wie zum Beispiel „Stundensätze im Ingenieurbüro” oder „VOF - Ausgabe 2009”.
Service für Mitglieder ausgebaut
Der Service für die Mitglieder wurde weiter ausgebaut: Im Ingenieurreferat und im Justitiariat stehen Anrufern bei Fragen kompetente Mitarbeiter zur Verfügung. Auch vor der Konfrontation mit einem angesehenen Verlag scheut sich der Vorstand nicht, wenn es um die Interessen der Mitglieder geht. So wurden zum Beispiel mehrere Klauseln in den Musterverträgen des Boorberg Verlags erfolgreich beanstandet.
Schroeter dankte auch den Regionalbeauftragten, die in den vergangenen Monaten viele interessante und gut besuchte Veranstaltungen und Exkursionen durchgeführt haben.
Die Akademie konnte ihre Teilnehmerzahlen wieder steigern. Bis November nahmen mehr als 1.850 Ingenieure an den angebotenen Veranstaltungen teil (2009: 1648).
Das gesellschaftspolitische Gewicht des Berufsstandes und der Kammer konnte durch viele Veranstaltungen, Umfragen und Veröffentlichungen gesteigert werden. Schroeter nannte die Ausstellung „Ingenieurbaukunst - Made in Germany”, den Bayerischen Denkmalpflegepreis, die Ingenieuretage und den Parlamentarischen Abend (wir berichteten). Die steigende Präsenz auch auf der politischen Bühne zeigt sich durch viele Gespräche mit Ministerien, die Teilnahme an mehreren Delegationsreisen oder die Unterstützung des Mittelstands- und Umweltpaktes.
Bestellung von Hochschulbeauftragten
Die Vertreterversammlung hat beschlossen, an den bayerischen Universitäten und Hochschulen Hochschulbeauftragte als Bindeglieder zwischen Kammer und Hochschulen einzurichten. Diese sollen als Bindeglied zwischen Kammergremien, Hochschullehrern und Studierenden den Kontakt zwischen Hochschulen und Praxis fördern und den Ingenieurnachwuchs frühzeitig über aktuelle berufsständische Themen informieren.
Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung von Ingenieurleistungen
Die Vertreterversammlung hat den Vorstand beauftragt darauf hinzuwirken, dass bei der Einweihungsveranstaltung öffentlicher Ingenieurbauwerke dem für den Entwurf verantwortlichen Ingenieur die Möglichkeit eines Redebeitrages eingeräumt wird, bei dem Entwurfsidee und Besonderheiten des Entwurfs in knapper Form allgemein verständlich erläutert werden.
In der Pause fand eine interessante Diskussion zum Thema Ingenieurausbildung statt, die von Rainer Munz, dem Leiter des Landesstudios Süd von RTL/ntv, moderiert wurde
str/hau
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