Der Arbeitskreis Normung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau besteht seit dem Jahr 2007.
München - 01.02.2011
Die ersten Themen, mit denen sich der Arbeitskreis beschäftigte, waren die DIN 1055-5 Schnee- und Eislasten, die DIN 1055-4 Windlasten und die DIN 1045-1/A1 Tragwerke aus Beton und Stahlbeton. Später erfolgte die Aufnahme der DIN 1052 Holzbauwerke. „Wir wollten in Erfahrung bringen, ob die neuen Normen richtig und praxisgerecht sind“, berichtet der amtierende Vorsitzende Dipl.-Ing. (FH) Wolfgang Schwind.
Die Mitglieder haben mehrere geltende Normen, die bei der Planung von Gebäuden beachtet werden müssen, mit ihren Vorgänger-Normen verglichen und kamen zu folgendem Ergebnis: intransparent, fehleranfällig, teuer und unnötig kompliziert. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in der Zeitschrift Bautechnik veröffentlicht.
Um etwas für den Berufsstand bewegen zu können ist es laut Schwind von großer Bedeutung, dass Praktiker in den entscheidenden Normenausschüssen vertreten sind und dort mit ihren Anliegen Gehör finden. So wurde zum Beispiel Schwind beim DIN Deutschen Normen-Institut in den „Normenausschuss DIN 1055-5 Schnee – und Eislasten“ berufen und in den „Normenausschuss 005-51-02-AA Hauptausschuss Einwirkungen auf Bauten“ gewählt. Zudem wurde Prof. Dr.-Ing. Rupert Kneidl in den „Normenausschuss DIN 1052 Holzbauwerke“ aufgenommen.
Kompetenz und Engagement des bayerischen Arbeitskreises haben sich bis nach Berlin herumgesprochen. So wurde im vergangenen Jahr auch auf Bundesebene ein Arbeitskreis Normung eingerichtet. Prof. Dr.-Ing. Karl Schütz, der bisherige Vorsitzende des bayerischen Arbeitskreises, wurde zum ersten Vorsitzenden gewählt. (Stand: Januar 2011)
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