VI. Vertreterversammlung der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wählt Präsident und Vorstand
München - 24.11.2011
Dr.-Ing. Heinrich Schroeter (m.) wurde bei der konstituierenden Sitzung der VI. Vertreterversammlung am 24. November 2011 in München mit großer Mehrheit als Präsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau wiedergewählt. Er erhielt 114 von 117 Stimmen - insgesamt also 97 Prozent der Stimmen. Zum 1. Vizepräsident wurde wieder Dipl.-Ing. Univ. Helmut Schütz (l.), Präsident der Autobahndirektion Nordbayern gewählt und auch Prof. Dr.-Ing. Norbert Gebbeken (r.) von der Universität der Bundeswehr München wurde als 2. Vizepräsident im Amt bestätigt.
Dem Vorstand gehören weiterhin Prof. Dr.-Ing. Oliver Fischer, Dr.-Ing. Heinrich Hochreither, Dipl.-Ing. (FH) Alexander Lyssoudis, Dr.-Ing. Ulrich Scholz und Dr.-Ing. Werner Weigl an. Neu an Bord ist Dipl.-Ing. (FH) Ralf Wulf. Dipl.-Ing.Univ. Herbert Luy, der dem Vorstand seit dem Jahr 2003 angehörte, hatte nicht mehr kandidiert.
(Fotos: Birgit Gleixner)
Für die kommenden fünf Jahren seiner Amtszeit nannte Präsident Schroeter fünf Punkte, die ihm wichtig sind:
1. Leistungsgerechte Honorierung
Schroeter will sich weiterhin konsequent für einen Leistungs- statt Preiswettbewerb einsetzen. Gerade wenn es um Qualität, Sicherheit und Verantwortung gehe, müsse das auch entsprechend honoriert werden.
2. Bessere öffentliche Wahrnehmung
„Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, die Leistungen der bayerischen Ingenieure im Bauwesen ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken. Wie es für unseren Berufsstand und seine Bedeutung angemessen ist - für eine funktionierende Infrastruktur, für die Sicherheit von
Bauwerken, für ein zeitgemäßes und zukunftsfähiges Planen und Bauen“, so Schroeter.
3. Gerechte Vergabe
Außerdem will sich der Präsident für ein einfacheres Vergabewesen und eine gerechtere Vergabepraxis - gerade auch für die kleineren Büros - stark machen.
4. Praxisgerechte Normen
„Wir müssen Licht in den Normendschungel bringen“, sagte Schroeter. Er werde sich als Präsident weiterhin besonders für anwendungsfreundliche und praxistaugliche Normen einsetzen.
5. Nachwuchsförderung intensivieren
Auch die Nachwuchswerbung ist Schroeter ein zentrales Anliegen: „Wir müssen mehr junge Leute für den Beruf und das Studium des Bauingenieurwesens begeistern. Es ist eine wichtige Aufgabe unserer Kammer, etwas gegen den Ingenieurmangel zu tun. Es geht darum, Studierende und den Ingenieurnachwuchs insgesamt zu unterstützen." Dazu sei die Kamer mit ihren neu berufenen Hochschulbeauftragten gut aufgestellt, ob es nun um Listeneintragung oder Existenzgründung geht.
Die Bayerische Ingenieurekammer-Bau mit Sitz in München vertritt die beruflichen Belange und Interessen ihrer rund 6000 Mitglieder. Dabei handelt es sich um Ingenieure aus dem Bauwesen. Zu den wesentlichen Aufgaben der Kammer gehören die Beratung der Mitglieder, der Schutz der beruflichen Belange, die Überwachung der Erfüllung der beruflichen Pflichten, die Förderung der Baukultur, Wissenschaft und Technik sowie die Stärkung der Eigenverantwortung, Unabhängigkeit und Fachkompetenz. Die Bayerische Ingenieurekammer wurde 1990 gegründet und ist eine Körperschaft des Öffentlichen Rechts. Aufsichtsbehörde ist das Bayerische Staatsministerium des Inneren.
[ zurück ]
Bayerische
Ingenieurekammer-Bau
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Schloßschmidstraße 3
80639 München
Telefon 089 419434-0
info@bayika.de