Rundschreiben der ASBau
München - 31.05.2012
1998 haben die europäischen Bildungsminister in Bologna entschieden, die Vergleichbarkeit der europäischen Hochschulabschlüsse zu verbessern und in der Folge die Mobilität der Studierenden innerhalb Europas zu erhöhen. Parallel zur Einführung des neuen Studiensystems haben sich in Deutschland Bund und Länder aus der Kontrolle der Qualitätssicherung in der Hochschulausbildung zurückgezogen. An die Stelle des Staates traten private Akkreditierungsagenturen.
Wie kann die Berufsbefähigung zukünftiger Generationen von Bauingenieuren vor dem Hintergrund dieser Hochschulreformen gesichert werden?
Zur Beantwortung dieser Frage haben die Unternehmen des Bauwesens, ihre Verbände, die Vertreter der öffentlichen Hand, die Fachbereiche und Fakultäten Bauingenieurwesen sowie die Studierendenvertreter 2002 die Gemeinschaftsplattform ASBau gegründet.
In dieser Gemeinschaftsinitiative werden die Kriterien für die Entwicklung und Fortschreibung der qualitativen und quantitativen Standards für Lehre und Studium sowie die Kriterien für die Akkreditierung von Studiengängen des Bauingenieurwesens - insbesondere für Bachelor- und Masterstudiengänge - gemeinsam erarbeitet und regelmäßig überprüft.
Quelle: Akkreditierungsverbund für Studiengänge des Bauwesens (ASBau) e.V.
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