"RaumFahrten" von Sara Rogenhofer - 18.01. bis 19.04.2013
München - 07.01.2013

Mit Sara Rogenhofer hat die Bayerische Ingenieurekammer-Bau wieder eine außergewöhnliche Künstlerin für die traditionelle Ausstellung in den Geschäftsräumen in der Nymphenburger Straße 5 gewinnen können. Die Ausstellung trägt den Titel "RaumFahrten".
Die Werke von Sara Rogenhofer sind vom 18. Januar bis 19. April 2013 in den Geschäftsräumen der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau in der Nymphenburger Straße 5 in 80335 München ausgestellt. Sie können von Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und am Freitag von 9 bis 14 Uhr besichtigt werden. An Samstagen sowie an Sonn- und Feiertagen sind die Ausstellungsräume geschlossen. Der Eintritt ist frei.

Während des Studium an der Akademie der Bildenden Künste München von 1973-1980 war Sara Rogenhofer Mitbegründerin der Malgruppe WeibsBilder (1977-88). Sie steht in einer Tradition, die aus dem abstrakten Expressionismus der Nachkriegszeit eine bunte, phantastische, figurative, mythische und experimentelle Bildwelt entwickelt hat.
"Ihre Bilder sind keine Umsetzungen oder Projektionen schon zuvor definierter Ideen; vielmehr handelt es sich um den Versuch einer wirklich konkreten Malerei, die aus der Farbe die Form entwickelt, aus den Farbschichten und -bahnen Zug um Zug ein Bild ausbaut, bis es zu einer überzeugenden und kraftvollen Bildordnung kommt. Dieser Vorgang, bei dem die jeweils untere Malschicht nie vollkommen von der oberen überdeckt wird, erschafft eine Räumlichkeit, die sich nicht nur auf die äußere Wirklichkeit des Bildes bezieht, seinen erfahrbaren physikalischen Raum, sondern auch auf den dem Bild eigenen Ereignisraum. Ständig tauchen Spuren, Räume, Figuren und Geschichten auf, die fortgeführt, ergänzt oder verworfen werden", so Franz Schneider (Kunstforum, Band 170, 2004, Monografie, S. 170)
Florian Rötzer schreibt in einem Ausstellungskatalog unter anderem: "Die Bilder von Sara Rogenhofer entstehen nicht nur aus der Arbeit mit der Materialität und damit auch der Räumlichkeit der Farben, sondern sie sind auch das Ergebnis eines über eine mehr oder weniger lange Zeit sich abspielenden Dialogs zwischen dieser Schicht für Schicht mit körperlichen Gesten auf die Leinwand aufgetragenen Materialität und der Imagination oder Ein-Bildung, die die entstandenen Räume und Gestalten aufgreift und weiter treibt."
Von Sara Rogenhofer sind Arbeiten unter anderem in der Bayerischen Staatsgemäldesammlung, der Bayerische Staatsregierung und der Artothek in München sowie in der Nationalbank São Paulo und der Kunsthalle Schweinfurt zu sehen.
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