Bayerische Ingenieurversorgung-Bau mit Psychotherapeutenversorgung

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München   -  07.04.2014

Sitzung des Verwaltungsrats
Die erste der beiden Verwaltungsratssitzungen für das Geschäftsjahr 2014 fand am 26. März 2014 in München statt. Neben dem, die erste Sitzung des Jahres regelmäßig prägenden Thema der Kapitalanlage befasste sich der Verwaltungsrat schwerpunktmäßig mit dem Thema „Handlungsalternativen zur Bewältigung des niedrigen Zinsniveaus“.

1.     Handlungsalternativen zur Bewältigung des niedrigen Zinsniveaus

Angesichts der Kapitalmarktsituation, die einhergehend mit hoher Volatilität, Krisen in immer kürzeren Abständen, Unberechenbarkeit und Qualitätsverlust bei bisher vermeintlich guten Schuldnern vor allem durch ein extrem niedriges Zinsniveau gekennzeichnet ist, erhöht sich für das Versorgungswerk das Risiko, die Verpflichtungen langfristig nicht bedecken zu können. Zusätzlich besteht der dringende Handlungsbedarf, die Risikotragfähigkeit des Versorgungswerks zu erhöhen. Der Verwaltungsrat erörterte eingehend die in dieser Situation möglichen Handlungsoptionen und sprach sich nach ausführlicher Information und Diskussion dafür aus, zum Zweck der Schaffung von Risikotragfähigkeit das bislang eingesetzte Finan-zierungssystem („Anwartschaftsdeckungsverfahren“) für Beitragszahlungen ab dem 01.01.2015 um Elemente des offenen Deckungsplanverfahrens (oDPV) zu erweitern. Die Geschäftsführung wird hierzu einen Satzungsänderungsentwurf erarbeiten und dem Verwaltungsrat zur weiteren Beratung und Beschlussfassung vorlegen.

2.     Kapitalanlagen
Der Verwaltungsrat wurde über das vorläufige Kapitalanlageergebnis 2013 und über die aktuelle Einschätzung der Kapitalmarktsituation unterrichtet. Außerdem ließ sich der Verwaltungsrat den Prozess zur Auswahl der, dem Gremium zum Ankauf für das Versorgungswerk vorgeschlagenen Immobilien näher darstellen.

Vorläufiges Ergebnis des Kapitalanlagegeschäfts zum 31.12.2013 im Vergleich zum Vorjahr:

 Marktwert zum 31.12.2012 in Mio. €   
 Marktwert zum 31.12.2013 in Mio. € (vorläufig)   
 Performance in %
verzinsliche Anlagen 
 497,1 524,9   
 1,2
Spezialfonds 208,7   
 240,4   
 5,1
direkt gehaltene
Immobilien
 22,0
 22,5   
 6,6

Der Bestand an Kapitalanlagen (insgesamt) nach Marktwerten erhöhte sich bis zum Stichtag 31.12.2013 um 60,1 Mio. Euro (d.h. 8,3 %) auf rund 787,9 Mio. Euro. Die vorläufige Nettorendite für das Jahr 2013 liegt bei 3,61 %. Das Kapitalanlage-Portfolio des Versorgungswerks bestand auf Marktwertbasis aus 2,9 % direkt gehaltenen Immobilien, zu 66,6 % aus verzinslichen Anlagen (v.a. Namenspapiere und einfach strukturierte Produkte) und zu 30,5 % aus Spezialfonds.

Das endgültige Ergebnis des Geschäftsjahres 2013 liegt nach Erstellung des Jahresberichts im September des laufenden Jahres vor.  

(Quelle: Bayerische Ingenieurversorgung-Bau mit Psychotherapeutenversorgung)



 

 

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