Fünf Kernziele für die aktuelle Legislaturperiode
02.03.21017 - München

Weichen stellen für die Zukunft der Kammer - so lässt sich die erste Klausurtagung des Vorstandes am 10. und 11. Februar zusammenfassen. Zentraler Diskussionspunkt der Klausurtagung war die Frage, welche Prioritäten man in den kommenden fünf Jahren setzen möchte. Nach intensiver Diskussion bildeten sich fünf Kernziele heraus, die das Handeln des Vorstandes in dieser Legislaturperiode maßgeblich bestimmen werden.
Eine detaillierte Darstellung der Ziele für die kommenden fünf Jahre finden Sie in dieser PDF-Datei:
► Broschüre mit Kammerzielen (PDF)
Der Vorstand sieht es als wichtige Aufgabe der Ingenieure an, sich gesellschaftspolitisch zu Wort zu melden, aktiv gesellschaftliche Positionen zu besetzen und verständlich und bürgernah zu kommunizieren.
Die klare Botschaft an die Öffentlichkeit lautet: Ingenieure sind die Gestalter der Gesellschaft.
Um die wirtschaftliche Stabilität der klein- und mittelständischen Strukturen zu erhalten, müssen die beruflichen Rahmenbedingungen des Berufsstandes gestärkt und verbessert werden.
Zentrale Punkte sind dabei der Erhalt der HOAI und der entsprechenden Vertragsbedingungen in Europa, praxistaugliche Normen und Regelungen.
Die Intensivierung der Nachwuchsförderung ist ein zentrales Ziel der Kammer, um den Ingenieurberuf mit seinen vielfältigen Aufgaben und Tätigkeitsgebieten noch bekannter zu machen und junge Menschen für unseren Beruf zu begeistern.
Der Vorstand setzt sich für ein fundiertes und breit angelegtes Studium ein. Der Ausbildungsschwerpunkt muss auf dem Erwerb grundständiger Fähigkeiten und Fertigkeiten liegen, ergänzt durch Vertiefungsangebote innerhalb der Masterstudiengänge.
Der Vorstand versteht Digitalisierung als neue ganzheitliche Arbeitsmethode mit erheblichen Konsequenzen für die heutigen Planungsprozesse und die multidisziplinäre Zusammenarbeit.
Eine wichtige Zukunftsaufgabe der Ingenieure und unserer Kammer ist es, die Digitalisierung und die damit verbundene Vernetzung neuer Kommunikationsformen und Geschäftsprozesse wie Building Information Modeling und Smart Technologies aktiv zu gestalten.
Die Kammer unterstützt und fördert moderne Planungs- und Arbeitsmethoden beim Bauen und neue Formen der teamorientierten Zusammenarbeit.
Der Austausch über einzelne Fachdisziplinen hinweg und das wechselseitige Lernen von- und miteinander ist ein zentrales Anliegen des Vorstandes.
Neben der Formulierung der zentralen Ziele und Arbeitsschwerpunkte standen aber noch viele weitere zentrale Themen auf der Agenda der Klausurtagung, die meisten davon betrafen strategische und berufspolitische Themen.
Einen hohen Stellenwert nehmen auch künftig die politischen Gespräche ein. Der Vorstand plant Treffen mit allen im Bayerischen Landtag vertretenen Fraktionen sowie auch mit der FDP, um den Belangen der Mitglieder Gehör zu verschaffen. Für den 27. April ist bereits ein Treffen mit der CSU anberaumt.
Um zukunftsfähig zu bleiben, investiert der Vorstand verstärkt in Angebote für junge Ingenieurinnen und Ingenieure. Zunächst werden die Teilnehmer des Traineeprogramms zu einer Gesprächsrunde eingeladen. Der Vorstand möchte zunächst erfahren, was die jungen Ingenieure bewegt, was sie von der Kammer erwarten und wie sie sich einbringen möchten. Dieser Dialog soll dann regelmäßig in geeigneter Weise fortgesetzt werden.
Auch in Sachen Corporate Design schlägt der Vorstand einen modernen Weg ein. Für kammereigene Publikationen wird es künftig ein neues, frischeres Layout geben. Auch die Mitgliederzeitschrift und die Website werden in den kommenden Monaten überarbeitet. Dadurch sollen die Kommunikation und Vorgänge vereinfacht werden.
Um die Zusammenarbeit zwischen Gremien und Geschäftsstelle weiter zu optimieren, lädt der Vorstand die Vorsitzenden am 3. Juli zum Gespräch in die Geschäftsstelle ein.
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