Überzogene Normen verteuern das Bauen
München - 21.06.2017
In Fortsetzung ihrer parlamentarischen Gespräche traf sich der Vorstand der Kammer, unterstützt von Geschäftsführerin Dr. Ulrike Raczek und dem Vorsitzenden des Ausschusses Baurecht und Sachverständigenwesen, Dipl.-Ing. (FH) Thomas Herbert, am 21. Juni mit Abgeordneten der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen. Schwerpunktthema des Gesprächs war der Brandschutz.
Die damit verbundene Problematik wurde von Herrn Herbert vorgetragen. Er informierte über das Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Kosten und erläuterte dieses an verschiedenen Beispielen. Diskutiert wurde insbesondere auch der Stellenwert des Beton- und Holzbaus. Auch hier seien wirtschaftliche Betrachtungen maßgeblich. So stünde z.B. die Holzbau-RL für die Verteuerung des Holzbaus insgesamt. Abschließend ging er auf die neue Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen ein, die mit ca. 350 Seiten äußerst umfangreich sei. Somit sei es nicht einfach, dieses Wissen adäquat an alle Betroffenen zu kommunizieren.
Qualität der Ingenieursausbildung
Kammerpräsident Prof. Dr. Norbert Gebbeken thematisierte die Ingenieursausbildung, auf deren außerordentlich hoher Qualität ein wesentliches Augenmerk liegen müsse. Dazu seien weitere Anstrengungen notwendig.
Zu viele Normen - zu hohe Kosten
Seitens der Fraktion wurde darauf verwiesen, dass überzogene Normen das Bauen deutlich verteuern würden. Gerne würde man konkrete Vorschläge dazu aufnehmen und dementsprechend auch Initiativen starten.
(Foto: Fraktion B90/Die Grünen im Bayerischen Landtag)
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