19.01.2004
Reinhard Hübsch, Kulturkorrespondent des SWR 2, beleuchtet in einem Multimediavortrag das Werk des Architekten Frank Lloyd Wright am Beispiel seines Hauses "Fallingwater - Das Haus über dem Wasserfall". Dieses erlangte Weltruhm und wurde in den Medien als "schönstes Haus des 20. Jahrhunderts" gefeiert.
Der Vortrag findet im Rahmen der Reihe "Zeitzeugen" statt
am Mittwoch, dem 21. Januar 2004 um 18.30 Uhr
in der Eingangshalle der Obersten Baubehörde
Franz-Joseph-Strauss-Ring 4, 80539 München.
Das Werk des Architekten Frank Lloyd Wright verbindet in harmonisch einzigartiger Weise die Tradition klassischer Baukunst mit Ideen der Moderne. Der visionäre, ja utopische Charakter seiner Bauten gibt Anregungen für eine Architektur der Zukunft. Den Vortrag in der Reihe "Zeitzeugen", organisieren die Süd Zement Marketing GmbH München in Zusammenarbeit mit der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, die Bayerischen Architektenkammer und SWR2.
Einer der bevorzugten Baustoffe Frank Lloyd Wrights ist Beton. Die für Wright typische schwebende Horizontalität seiner Häuser wird nicht zuletzt durch die Verwendung des Materials Stahlbeton ermöglicht, das weite Auskragungen und die Auflösung des Hauskubus in dynamische Bauteile zulässt. Wright gelang durch die Verwendung dieses Materials eine revolutionäre Neuinterpretation architektonischer Strukturen. Aus einzelnen, reliefierten Betonblöcken zusammengefügt entstanden Gebäude, bei denen über 100 verschiedene Reliefformen keine Seltenheit darstellten. Räume und Flächen gewinnen dadurch eine außerordentliche Lebendigkeit, die durch die Kombination mit anderen Materialien wie Holz und Naturstein unterstützt wird. In seiner siebzigjährigen Karriere entwickelte Wright in seinen Gebäuden, Modellen, Zeichnungen und Fotos, Visionen für zukunftsweisende Architektur und Städtebau. Erhöhte Gestaltungsqualität und das Bauen in Harmonie mit Umwelt und Natur bestimmen auch die aktuell!
e Diskussion in der Architektur. Themen, die bereits für Wright von großer Bedeutung waren.
Die Reihe "Zeitzeugen" wurde von der Süd Zement Marketing GmbH, in Zusammenarbeit mit dem SWR2 und dem Vitra Design Museum entwickelt. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, durch Vorträge, Sendungen und Ausstellungen an das architektonische Erbe des 20. Jahrhunderts zu erinnern und am Beispiel der Betrachtung der bekanntesten Vertreter dieser Zeit, Ideen und Entwicklungen in der Architektur für die Zukunft festzuhalten bzw. fortzuschreiben. Neben Mies van der Rohe oder Le Corbusier fanden im Rahmen der Reihe "Zeitzeugen" auch deutsche Architekten wie Gottfried Böhm und Günther Behnisch Berücksichtigung.
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