12.02.2004
München (12.02.04) Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat das BAdW Forum Technologie (Ausschusses angewandter Natur- und Ingenieurwissenschaften) geschaffen. Mit der Gründung dieser fachübergreifenden Arbeitsgruppe verfolgt die Bayerische Akademie der Wissenschaften drei Ziele: 1. Der Kontakt zum Konvent für Technikwissenschaften in der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (acatech), dessen Basis in der Bayerischen Akademie dieser Ausschuss bildet, wird gefestigt. Auch zu den Klassen für Technik- oder Ingenieurwissenschaften anderer Akademien wie sie in Deutschland zur Zeit an der Berlin-Brandenburgischen, der Nordrhein-Westfälischen und der Sächsischen Akademie der Wissenschaften bestehen, wird der Kontakt intensiviert.
2. Der Ausschuss dient im Bereich der Ingenieurwissenschaften und der Angewandten Naturwissenschaften als Bindeglied der Bayerischen Akademie zu den Behörden einschließlich der Ministerien, den Gymnasien, der Industrie sowie zu den Universitäten und Hochschulen. Hierzu gehört auch die fachliche Beratung oder die Vermittlung einer fachlichen Beratung. Der Ausschuss bietet seine Mitwirkung bei der Lösung einschlägiger übergreifender Aufgaben oder Probleme an.
3. Das BAdW Forum Technologie ist Ort des Austausches: Wissenschaft und Öffentlichkeit kommen zusammen bei öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltungen über Themen von gleichermaßen wissenschaftlichem wie allgemeinem Interesse.
Geschichtlicher Hintergrund:
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften wurde 1759 von Kurfürst Maximilian III. Joseph gegründet. Zu dieser Zeit war die Akademie noch keine Forschungsinstitution; Sie war eine "gelehrte Gesellschaft": Ihre Mitglieder, Wissenschaftler aus dem naturwissenschaftlichen und aus dem geisteswissenschaftlichen Bereich, förderten die wissenschaftliche Tätigkeit und Forschung z.B. durch die Stellung von Preisfragen.
Im 18. Jahrhundert stand praktisch anwendbare Forschung im Zentrum des Interesses, d.h. insbesondere Fragen aus dem Bereich der Land- und Forstwissenschaften, der Meteorologie und des Vermessungswesens.
Nach der Reform von 1807 wurde die Akademie eine Forschungsinstitution mit hauptberuflich angestellten Wissenschaftlern. Auch in dieser Zeit war die praktische Ausrichtung der Akademie selbstverständlich, man denke nur an die Erfindungen des Akademiemitgliedes Joseph von Fraunhofer (1787-1826).
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