17.02.2004
München (12.02.04) Vor drei Jahren lud das Magazin der Süddeutschen Zeitung renommierte Architekten aus dem In- und Ausland zu einem Architekturwettbewerb ein: Gesucht wurde das Haus der Gegenwart - das SZ-Magazin Haus. Ein Wohnhaus am Stadtrand einer mitteleuropäischen Großstadt für vier Personen, mit einer Nutzfläche von etwa zweihundert Quadratmetern, auf einem Grundstück von fünfhundert Quadratmetern für 250 000 Euro.
Nun wird der 2. Preis des Wettbewerbs gemeinsam mit Partnern wie der Landeshauptstadt München, der Bayerischen Hausbau GmbH und der Fördergesellschaft Landespflege Bayern e.V., der Entwurf des Münchner Architekturbüros Allmann, Sattler, Wappner auf dem Gelände der Bundesgartenschau 2005 in München-Riem realisiert.
Ideen des Entwurfes von Allmann, Sattler und Wappner sind zum einen fließende Übergänge zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, Haus und Garten, zum anderen eine Umsetzung der Architektur mit minimalen Mitteln. Die Bewohner genießen größtmögliche Privatsphäre sowohl nach außen als auch innerhalb ihres Hauses. Jeder hat sein eigenes Zimmer, sogar mit einem separaten Eingang. Die Räume sind flexibel aufteilbar. Von den Zimmern blickt man entweder zum Himmel oder in einen kleinen Privatgarten. "Mutig und seriös", befand der Präsident der Bundesarchitektenkammer Peter Conradi. Ihm gefiel am Entwurf die frei schwebende, so genannte Kollektivbox, die von allen Bewohnern als Gemeinschafts- oder Wohnraum genutzt werden kann. Punkte machte der Entwurf bei allen Juroren, weil er die Mobilität der Bewohner befürwortet, dem Haus selbst aber einen festen Ort zuweist.
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