31.08.2004
Wiesbaden (31.08.04) - Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die deutschen Hochschulen im Jahr 2002 von privaten und öffentlichen Einrichtungen 3,3 Milliarden Euro (+ 7,5% gegenüber 2001) an Drittmitteln ein. Dies waren im Durchschnitt 79600 Euro je Professorenstelle. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist je nach Hochschulart, Fächergruppe sowie Lehr- und Forschungsbereich sehr unterschiedlich. So lagen die Drittmitteleinnahmen an den Universitäten bei 132400 Euro (+ 9,0% zum Vorjahr) je Stelle, bei den Fachhochschulen betrugen sie hingegen 9300 Euro (+ 6,4%).
An den Universitäten waren im Jahr 2002 die Professorinnen und Professoren der ingenieurwissenschaftlichen Lehr- und Forschungsbereiche beim Drittmitteleinwerben besonders erfolgreich. Je Stelle betrugen die Einnahmen 241200 Euro (+ 7,1%). An zweiter Stelle folgten die Professorinnen und Professoren im Bereich Humanmedizin mit 228300 Euro (+ 16,5%). In der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften konnten je Professorenstelle 130300 Euro (+ 6,8%) eingeworben werden. Vergleichsweise geringere Drittmitteleinnahmen verbuchten die Sprach- und Kulturwissenschaften mit 37300 Euro je Stelle (+ 12,9%) sowie die Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Dort lagen die durchschnittlichen Drittmitteleinnahmen bei 46600 Euro (+ 15,5%).
Die höchsten Drittmitteleinnahmen je Professorenstelle erzielten wie schon im Vorjahr die Universitäten (ohne medizinische Einrichtungen) TH Aachen (390700 Euro), die Universität Stuttgart (350800 Euro) sowie die Universität Karlsruhe (275100 Euro). Drittmittelstärkste Universität der neuen Länder war die TU Bergakademie Freiberg mit 198600 Euro je Professorenstelle.
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