9. Architekturbiennale Venedig

13.09.2004

Berlin (12.09.04) Anlässlich der Eröffnung des deutschen Pavillons auf der Architekturbiennale in Venedig sagte der Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Tilo Braune "Die niedrige Exportquote deutscher Architektur ist angesichts der soliden Ausbildung und des hohen Standes der Baukultur in Deutschland noch nicht zufrieden stellend. Die Bundesregierung unterstützt daher die internationale Orientierung junger deutscher Planer. Gerade
Venedig bietet für den Nachwuchs eine wichtige Plattform, sich über Grenzen hinweg zu orientieren." Auch wies er darauf hin, dass der Bundeswirtschaftsminister die Dienstleistungen von Architekten und Ingenieuren mit seiner Außenwirtschaftsoffensive stärke. Der Erfahrungsaustausch werde durch den Bund gezielt gefördert. So stehe mittlerweile umfangreiches Informationsmaterial über Arbeitsmöglichkeiten in anderen Ländern zur Verfügung. Auch im baukulturellen Bereich gebe es ein großes Engagement.

Durch Stipendien und Preise fördere die Bundesregierung die Chancen des Architektennachwuchses. Wichtige Impulse kämen vom regelmäßig wiederkehrenden EUROPAN-Wettbewerb, vom aktuell laufenden Bundeswettbewerb TATORT STADT und vom Taut-Stipendium, das von der Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesregierung gefördert werde. Darüber hinaus wies der Staatssekretär darauf hin, dass durch eine Novelle der Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf den Gebieten der Raumplanung, des Städtebaues und des Bauwesens (GRW 1995), die Anfang des Jahres in Kraft getreten ist, Berufsanfänger und
kleinere Büros verbesserte Zugangsbedingungen bei Wettbewerben
erhalten.
Braune: "Die junge Planergeneration braucht Chancen, ihr Potential in einen schwieriger werdenden Markt einzubringen. Wir wollen sie dabei frühzeitig unterstützen." Deshalb nehmen auf Einladung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen junge deutsche Planer als Sondergäste an der diesjährigen Eröffnung der Architekturbiennale Venedig teil. Sie haben sich bereits als Preisträger bei Projekten des Bundes Verdienste erworben.

 

 

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