Master-Studiengang Energie-, Gebäude- und Umweltmanagement

Zum Sommersemester 2007 startet an der Fachhochschule Bingen der neue Masterstudiengang.

 

Bingen   -  22.01.2006

In vielen Betrieben wird heute neben tiefen fachlichen Qualifikationen die stärkere Integration betriebswirtschaftlicher Kenntnisse gefordert. Im Rahmen des dreisemestrigen Masterstudiums Energie-, Gebäude- und Umweltmanagement werden alternative Energie-Umwandlungsprozesse, regenerative Energiequellen, Energiedaten-Management und Optimierung bestehender Anlagen im Kontext energiewirtschaftlicher Fragen behandelt und wissenschaftlich weiterentwickelt. Themenstellungen im Bereich Gebäudemanagement sind innovative Heizungs-, Klima-, Sanitärtechnik und Gebäudeautomation unter ökonomischen und ökologischen Aspekten. Von besonderer Bedeutung sind hier u. a. die Auswirkungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Niedrigenergiehaus-Standards auf die Gebäudetechnik bei Industrie- und Verwaltungsgebäuden sowie das Thema "intelligentes Gebäude".

Die Belastung unserer Umwelt - nicht zuletzt durch energie- und gebäudetechnische Prozesse - wächst ständig. Hier gilt es, Bewertungssysteme zur Bestandsaufnahme und als Entscheidungsbasis für Sanierungen und für die Optimierung umweltrelevanter Maßnahmen anzuwenden. Die biologische, chemische und mechanische Verfahrenstechnik sowie der große Bereich der Wasser- und Abwassertechnik sind Grundlagen für eine wissenschaftliche Weiterentwicklung vorhandener Technologien. Damit fließen die ökologische Beurteilung und Bewertung dieser Maßnahmen und Prozesse in Managemententscheidungen ein. Als Ergebnis sollen sich dann umweltgerechte Verfahren verbunden mit ökonomischen Vorteilen zur Wettbewerbsteigerung einstellen. Viele der genannten Aufgabenstellungen mit der komplexen Problematik können nur fachgebietsübergreifend gelöst werden. Diese Interdisziplinarität verkörpert der Fachbereich Life Sciences and Engineering in seinen Lehrgebieten. Das Studienangebot richtet sich an Personen mit Hochschulabschluss in den Bereichen Energie-, Prozess-, Verfahrenstechnik, Maschinenbau oder Umweltschutz und befähigt zum Aufstieg innerhalb des Unternehmens, zu Übernahme von Personalverantwortung und Managementaufgaben durch die spezifische Vertiefung und Vernetzung wissenschaftlicher Themenkomplexe.

 

 

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