10 Jahre AS Bau

Plattform hat sich bewährt

 

Berlin   -  03.01.2013

„Trotz Wegfalls des Diplomingenieur-Titels an den meisten Hochschulen und Universitäten ist die Qualität der Bauingenieurausbildung in Deutschland weiterhin gesichert und der Bauwirtschaft stehen auch zukünftig gut ausgebildete Bauingenieure zur Verfügung.“ Diese Zwischenbilanz zog Dr.-Ing. Friedrich W. Oeser, Vorsitzender des Akkreditierungsverbundes für Studiengänge des Bauwesens (ASBau) bei einer Feierstunde zum 10jährigen Bestehen des ASBau im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung in Berlin. Dies sei maßgeblich ein Verdienst des ASBau, der durch die Etablierung von Studienstandards für die neuen Bachelor- und Masterabschlüsse sichergestellt habe, dass das Niveau der bisherigen Diplomingenieur-Ausbildung erhalten bleibe und es keinen Bauingenieur zweiter Klasse gebe. Dies sei auch die Intention bei der Gründung des ASBau vor 10 Jahren gewesen.

Oeser weiter: „Diese einzigartige Plattform wird auch von anderen Branchen sehr positiv wahrgenommen und dient als Vorbild. Es ist auf dieser Plattform gelungen, dass sehr verschiedene Partner mit zum Teil kontroversen Sichtweisen auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.“ Mittlerweile würden die ASBau-Standards deutschlandweit umgesetzt. Dies habe eine Umfrage bestätigt. Auch bei der Konzipierung oder der Bewertung neuer Studiengänge seien die Standards sehr hilfreich.

Oeser wies darauf hin, dass die ASBau-Standards nun auch in englischer Sprache vorlägen, um die im internationalen Vergleich hohe Qualität der deutschen Bauingenieurausbildung darzustellen. Die Partner des ASBau seien sich dabei einig, dass die Qualität der Ausbildung deutscher Bauingenieure auch international noch stärker kommuniziert werden müsse.

Auch für die Zukunft sieht Oeser zahlreiche Herausforderungen für den ASBau, zum Beispiel im Bereich der neuen, spezialisierten Studiengänge oder beim Thema der Anerkennung beruflich erworbener Kompetenzen für die Hochschulausbildung. Das Ziel, die Bauingenieurausbildung in Deutschland weiterhin auf hohem Niveau zu sichern, verfolge der ASBau also auch weiterhin. Oeser dankte abschließend allen Beteiligten für das Engagement in den vergangenen zehn Jahren und wünscht sich auch für die Zukunft einen offenen Gedankenaustausch.

Der ASBau ist ein Verbund aus Unternehmen des Bauwesens, ihrer Verbände, Vertretern der öffentlichen Hand sowie der Fachbereiche und Fakultäten im Bauingenieurwesen und den Studierendenvertretern, der 2002 als Reaktion auf die Hochschulreformen des Bologna-Prozesses gegründet wurde. Ziel ist die Sicherung einer berufsbefähigenden deutschen Bauingenieurausbildung.

Quelle: AS Bau

 

 

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