Podiumsdiskussion zur Integration Geflüchteter in den deutschen Arbeitsmarkt
München - 19.12.2016
Vertreter aus Industrie, Start-up-Branche und Ehrenamt diskutierten im Rahmen der Ringvorlesung des Gasthörerprogramms der TU München über die Möglichkeiten der Einbindung Geflüchteter in den deutschen Arbeitsmarkt.
Am 8. Dezember 2016 diskutierten Dr. Werner Weigl, Vizepräsident der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau (im Foto rechts) und Alumnus der TU München, Nicola Gerhardt, Koordinatorin des Helferkreises Garching, und Johannes Geiger, Co-Gründer und Geschäftsführer von HIRE.Social, über Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Integration Geflüchteter in unseren Arbeitsmarkt.
Die Zuhörerschaft bestand sowohl aus Gasthörern, TU-Studenten und -Mitarbeitern als auch aus Interessierten anderer Münchner Hochschulen und Institutionen.
Dr. Weigl, der neben seiner Tätigkeit in der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau auch als Geschäftsführer der BBI INGENIEURE GMBH (Landshut) fungiert, konnte dabei von seinen Erfahrungen aus der Baubranche berichten, während Frau Gerhardt direkte Einblicke in die Vermittlung von Geflüchteten aus allen Bildungsschichten in die deutsche Arbeitswelt geben konnte. Herr Geiger, dessen Start-up HIRE.Social als Bindeglied zwischen überwiegend gut ausgebildeten Geflüchteten („Newcomern“) und deutschen Unternehmen fungiert, konnte das Podium mit seiner Perspektive gut ergänzen.
Die drei Themenblöcke Herkunft, Ankunft und Zukunft wurden von den Podiumsgästen und den Zuhörern anhand verschiedener Kernfragen erörtert. Dabei stand u.a. zur Debatte, ob und wie die Kompetenzen Geflüchteter erfasst werden können, ob die deutsche Wirtschaft die Mentalität der Geflüchteten versteht und wie die Ausbildung dieser Menschen nachhaltig gestaltet werden kann.
(Foto: TU München)
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