19.08.2005
Berlin (19.08.05) - Die Bundesingenieurkammer hat am 22. Juli 2005 eigene Wahlprüfsteine mit insgesamt 18 Forderungen zur Bundestagswahl 2005 veröffentlicht. Bis zum 18. August 2005 haben Bündnis90/Grüne, CDU/CSU, FDP, Linkspartei.PDS, und SPD auf die Wahlprüfsteine geantwortet. Die Antworten wurden nun unter http://www.bingk.de/3950.htm veröffentlicht.
Bundesgeschäftsführer RA Thomas Noebel erklärte dazu: „Die zur Bundestagswahl antretenden großen Parteien haben erfreulicherweise schnell auf unsere Wahlprüfsteine geantwortet. Wir veröffentlichen die Antworten und hoffen, dass sich möglichst viele Ingenieure über die Haltung der politischen Parteien zu unseren berufspolitischen Forderungen informieren.“
Die zentralen Forderungen der Bundesingenieurkammer sind:
- die Wiedereinsetzung der Föderalismuskommission mit dem Ziel, Hindernisse für die Berufsausübung von Ingenieuren, die sich aus unterschiedlichen Länderregelungen ergeben, zu beseitigen,
- die Schaffung einer bundeseinheitlichen Berufsausübungsregelung für freiberufliche Ingenieure,
- eine Infrastrukturoffensive,
- die Novellierung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure,
- die Fortsetzung der Initiative Baukultur und Realisierung der vom Bundestag einstimmig beschlossenen Stiftung Baukultur,
- die Beibehaltung des Grundsatzes der Trennung von Planung und Bauausführung sowie die Verankerung dieses Prinzips bei der Reform des Vergaberechts.
Die Wahlprüfsteine wurden http://www.bingk.de/3902.htm veröffentlicht.
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