Ingenieurkammer-Bau NRW

Programm zu Wohnungsbauförderung in NRW weist in „richtige Richtung“

 

Düsseldorf   -  22.01.2014

Als "Schritt in die richtige Richtung" bewertet die Ingenieurkammer-Bau NRW das Programm zur Wohnungsbauförderung in Nordrhein-Westfalen. Positiv hervorzuheben sei, dass in den kommenden vier Jahren jährlich 800 Millionen Euro für die Zwecke der sozialen Wohnraumförderung zur Verfügung stehen, sagte Kammer-Präsident Dr.-Ing. Heinrich Bökamp am Dienstag. Dies sei ein wichtiges Signal an die Akteure der Wohnungswirtschaft, wieder stärker auf die Darlehen der NRW.BANK zurückzugreifen.

"Damit markiert Nordrhein-Westfalen die einsame Spitze im Vergleich der Bundesländer bei der Wohnraumförderung", erklärte Bökamp. Positiv zu bewerten sei grundsätzlich auch die Übertragbarkeit nicht ausgegebener Darlehen in das Folgejahr. Das schaffe zusätzlichen Spielraum für die Planung und Umsetzung wohnungswirtschaftlicher Projekte. Bedauerlich sei aber, dass dies nur in einem Rahmen von 50 Millionen Euro landesweit pro Förderjahr möglich sei.

Weniger deutlich als gewünscht fällt nach Bökamp auch die Anhebung der möglichen Förderdarlehen aus. "Die vorgenommenen Verbesserungen bei den Förderpauschalen je Quadratmeter laufen der Baukostenentwicklung in den vergangenen Jahren weiter hinterher", betonte Bökamp. Positiv seien hingegen die überarbeiteten Förderkonditionen für Investitionen in den Wohnungsbestand, der das größte Potential für Energieeinsparung und Verbesserungen in der Barrierefreiheit biete.

Sicherlich könnten auch die nun möglichen Tilgungsnachlässe aus Mitteln des Bundes für die Wohnraumförderung kurzfristige Impulse für Investoren setzen. Dies dürfe jedoch nicht dazu führen, dass hierdurch langfristig dem Wohnungsbauvermögen Zuflüsse entzogen würden, die die Programme folgender Jahre schmälern könnten, mahnte Bökamp.

Insgesamt böte das Programm trotz guter Ansätze Spielraum für Verbesserungen. Hierfür werde sich die Ingenieurkammer unter anderem im Rahmen der "Aktion Impulse für den Wohnungsbau" weiter engagieren.

(Quelle: Ingenieurkammer-Bau NRW)

 

 

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