24.07.2003
Köln (24.07.03) Ein Sonderkolloquium "Chemie und Denkmalschutz" zum Jahr der Chemie wird am 6. Oktober 2003 einem breiten Publikum am Beispiel des Kölner Doms Einblicke in die aktuellen Aufgaben des Denkmalschutzes und die thematischen Bezüge zur Chemie gegeben. Mittelalterliche Malereien und historische Bauten beeindrucken uns. Aber Steine und Farben verwittern an der Luft und verwischen den Glanz des kulturellen Erbes. In mühsamer und monatelanger Arbeit gehen dann Restauratoren an die Arbeit, um alte Kunst in neuem Glanz erstehen zu lassen. Und dabei ist dann eine Menge Chemie im Spiel.
In 12 Vorträgen werden die folgenden Themenschwerpunkte behandelt:
- Denkmalschutz unter dem Blickwinkel atmosphärischer Einwirkungen
- Schutzmaßnahmen am Kölner Dom
- Chemische Schutzmaßnahmen: Methoden und Erfahrungen
- Die Rolle der Forschung in der Denkmalpflege
Diese Veranstaltung soll auch dazu beitragen, bei jungen Leuten und in der breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für den Schutz unseres kulturellen Erbes zu stärken.
Die Organisation der Veranstaltung liegt bei der DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie) gemeinsam mit der GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) und der DBG (Deutsche Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie) auf Initiative ihres gemeinsamen Arbeitsausschusses "Chemie der Atmosphäre" sowie in Zusammenarbeit mit der Bergischen Universität Wuppertal, der Dombauverwaltung Köln, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der EU Kommission, DG Forschung, Brüssel.
Weitere Informationen und Anmeldeformular
unter www.dechema.de/jahr-der-chemie
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