12.02.2004
Darmstadt (12.02.04) Das Darmstädter Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD hat eine Software entwickelt, mit der es nun möglich ist, Schäden an Denkmälern dreidimensional zu vermessen und darzustellen.Erstes Objekt der Darmstädter war die Bavaria, die vor zwei Jahren erstmals mittels Laser- und Streifenlichtscannern vermessen wurde.
Die am IGD entwickelte Software führt die einzelnen Scans in ein gemeinsames Koordinatensystem zusammen. So lassen sich selbst große Objekte wie die Bavaria Stück für Stück detailgetreu vermessen. Ein Roboterarm führt den Scanner selbstständig auch an schwer einsehbare Stellen des Objekts.
Den Auftrag für die Bavaria erteilte die Bayerische Schlösserverwaltung. Der zuständige Baureferent, Dr. Hermann Neumann, freut sich schon jetzt auf die einfache Handhabung der 3-D-Daten: "Bei einem so großen Objekt entstand bisher schnell ein Berg von Akten mit unzähligen Zeichnungen und Fotos. Mit der digitalen Technik lassen sich leicht 3-D-Vorlagen für Restauratoren erstellen - etwa von einer beschädigten oder gar abgeschlagenen Hand."
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