"Seht, welch kostbares Erbe!"

Fotoausstellung in Augsburg

 

Bonn   -  04.09.2007

Vom 6. September bis zum 7. Oktober präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz 22 ihrer Förderprojekte im Maximilianmuseum in Augsburg. In der Fotoausstellung werden Denkmale der verschiedensten Gattungen aus ganz Deutschland gezeigt. Dazu gehört das Neue Badehaus im niedersächsischen Bad Rehberg ebenso wie der Milchladen im sächsischen Dresden oder der Leuchtturm 'Roter Sand' in der Wesermündung. Aus Bayern werden die Alte Kapelle in Regensburg und die ehemalige Synagoge in Binswangen vorgestellt.

Wie die Bonner Stiftung mitteilt, hat sie seit ihrer Gründung von über 170.000 Förderern mehr als 120 Millionen Euro Spenden für die Bewahrung von Baudenkmalen erhalten. Dank dieser Spenden und erheblichen Mitteln der Lotterie GlücksSpirale konnte die private Denkmalschutz-Stiftung über 390 Millionen Euro für rund 3.200 bedrohte Denkmale zur Verfügung stellen. So wurden seit 1985 allein in Bayern 121 Projekte mit 11,3 Millionen Euro gefördert. In Augsburg förderte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz das Schaezler-Palais, den Herkulesbrunnen, das Heilig-Geist-Spital und St. Ulrich, im Umfeld von Augsburg zählen in Ursberg die ev. Pfarrkirche St. Johannes, in Binswangen die ehemalige Synagoge oder in Landsberg a. L. die St. Johanneskirche zu den von der Stiftung geförderten Baudenkmalen.

Trotz der eindrucksvollen Rettungsbilanz der letzten Jahre warnt die Stiftung vor einem Nachlassen der Bemühungen: viele Bauten benötigen akute Hilfe, damit sie der nächsten Generation erhalten werden können. Wegen der rückläufigen Denkmalschutzmittel in den Ländern und Gemeinden steigt auch die Anzahl der Förderanträge an die Stiftung rapide, die inzwischen nur noch einem von zehn Anträgen entsprechen kann.

 

 

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